FAQ

Häufige Fragen zur Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren

Diese Informationen stellen lediglich eine übersichtliche Zusammenfassung von häufig gestellten Fragen und deren Beantwortung zur Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren dar. Maßgeblich sind ausschließlich die Teilnahmebedingungen, die alle Teilnehmenden unbedingt lesen sollten und von ihnen mit ihrer Anmeldung anerkannt werden.

Was ist Jugend forscht?

Jugend forscht ist ein bundesweiter Wettbewerb, der junge Talente und besondere Leistungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördert. Dazu finden bundesweit pro Runde mehr als 120 Wettbewerbsveranstaltungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene sowie begleitende Aktivitäten statt.

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen?

Junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren können sich zum Wettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, die mitmachen möchten, müssen mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Jahr des Erststudiums befinden. Der Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember des Anmeldejahres.

Welche Alterssparten gibt es?

Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre treten in der Juniorsparte „Schüler experimentieren“ an. Die 15- bis 21-Jährigen starten in der Sparte „Jugend forscht“. Entscheidend für die Zuordnung zur jeweiligen Alterssparte ist das Alter am 31. Dezember des Anmeldejahres.

Dürfen Auszubildende und Studierende bei Jugend forscht mitmachen?

Ja, Auszubildende und Studierende können mitmachen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Jahr ihres Erststudiums befinden.

Dürfen Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland teilnehmen?

Schülerinnen und Schüler von Deutschen Schulen im Ausland sowie von Schulen im Grenzgebiet zur Bundesrepublik Deutschland dürfen am Wettbewerb teilnehmen. Dabei wird die sichere Beherrschung der deutschen Sprache vorausgesetzt.

Diese Teilnehmenden treten zunächst bei einem Regionalwettbewerb des Bundeslandes an, dem die jeweilige Schule zugeordnet ist. Dazu müssen die zuständigen Wettbewerbsleitungen und Patenbeauftragten ihre Zustimmung geben. Sie entscheiden zugleich über die Anzahl der Projekte, die von der jeweiligen Schule entsendet werden darf. Die Siegerinnen und Sieger des Regionalwettbewerbs auf der Iberischen Halbinsel qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe Jugend forscht sowie Schüler experimentieren in Nordrhein-Westfalen.

Die Teilnehmenden, Schulen oder Sponsoren finanzieren sämtliche Reisekosten, auch für die Begleitpersonen von minderjährigen Teilnehmenden aus dem Ausland. Entsprechendes gilt bei einer Qualifikation für den Landes- bzw. Bundeswettbewerb sowie für Reisekosten, die mit Sonderpreisen verbunden sind, die diese Teilnehmenden gewonnen haben.

Wie viele Teilnehmende dürfen an einem Projekt arbeiten?

Teilnehmen können Einzelpersonen oder Gruppen. Eine Gruppe besteht aus zwei oder maximal drei Personen. Jede Gruppe benennt eine Sprecherin oder einen Sprecher. 

In welcher Alterssparte tritt man an, wenn es zwischen den Gruppenmitgliedern größere Altersunterschiede gibt?

Über die Einordnung in die jeweilige Alterssparte entscheidet das Alter des ältesten Gruppenmitglieds.

Welche Funktion hat die Gruppensprecherin bzw. der Gruppensprecher?

Die Gruppensprecherin oder der Gruppensprecher ist die erste Ansprechperson einer Gruppe. Dies gilt für den Austausch von Informationen zur Wettbewerbsteilnahme und zum Projekt, für die schriftliche Arbeit und deren Hochladen in der Jugend forscht Wettbewerbsverwaltung (JufoWV) sowie für die Auszahlung von Preisgeldern. Die Gruppensprecherin bzw. der Gruppensprecher muss diese Informationen unverzüglich an alle Gruppenmitglieder weiterleiten und Preise bzw. Preisgelder einvernehmlich mit allen Gruppenmitgliedern teilen.

Braucht man eine Projektbetreuerin oder einen Projektbetreuer?

Nein, die Unterstützung bei der Erarbeitung der Projekte durch Projektbetreuende ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb. Unsere Erfahrung zeigt allerdings, dass viele Teilnehmende diese bewährte Begleitung in Anspruch nehmen und zu schätzen wissen. 

Bis zur Abgabe der schriftlichen Arbeiten im Januar können Teilnehmende maximal zwei Projektbetreuende angeben. Dazu müssen sich die Projektbetreuenden im Internet unter https://projektbetreuer.jugend-forscht.de registrieren und können dann von den Teilnehmenden selbstständig dem Projekt zugeordnet werden. Projektbetreuende sind vornehmlich MINT-Lehrkräfte und MINT-Fachkräfte sowie Ausbilderinnen und Ausbilder aus Institutionen und Unternehmen.

Wie bekommt man weitere Unterstützung für sein Projekt?

Beim digitalen 1:1-Projektcoaching von „Lern-Fair“ wird Teilnehmenden, passend zu ihrem jeweiligen Forschungsprojekt, aus einem Pool von engagierten Studierenden und Jugend forscht Alumni eine persönliche Ansprechperson zur Seite gestellt. Sie hilft unter anderem bei Fragen zur schriftlichen Arbeit und der Vorbereitung auf den Wettbewerb. Die Nutzung dieses Unterstützungsangebots ist freiwillig und kostenlos. Die Anmeldung ist möglich unter https://www.lern-fair.de/schueler/projektcoaching

Falls Sie finanzielle Unterstützung für Ihr Projekt benötigen, finden Sie hier mehr Informationen.

Wie kann man finanzielle Unterstützung für ein Projekt bekommen?

Benötigen Teilnehmende für die Umsetzung ihres Projekts zum Beispiel Geräte, Materialien oder Bücher, die in der Schule bzw. im Ausbildungsbetrieb nicht vorhanden oder in der Anschaffung zu teuer sind, können sie bzw. die Projektbetreuenden, Ausbildenden oder die Fachlehrkraft beim Sponsorpool des betreffenden Bundeslandes einen Förderantrag stellen. Die Sponsorpoolverwalterin bzw. der Sponsorpoolverwalter entscheidet in Abstimmung mit der Landeswettbewerbsleitung auf sachlicher Grundlage über die Förderung. Ein Anspruch auf eine Förderung besteht nicht.

Welche Projekte können eingereicht werden?

Jugend forscht/Schüler experimentieren ist ein Ideenwettbewerb. Die Teilnehmenden wählen ihre Fragestellungen selbst aus, es werden keine Themen vorgegeben. Das Projekt muss sich einem der sieben Fachgebiete des Wettbewerbs zuordnen lassen:

Arbeitswelt
Biologie
Chemie
Geo- und Raumwissenschaften
Mathematik/Informatik
Physik
Technik

Handelt es sich um ein fächerübergreifendes Projekt, ist der Forschungsschwerpunkt bzw. die primär angewandte fachspezifische Methodik für die Fachgebietszuordnung entscheidend. Bei der Bearbeitung des Projektthemas müssen die Teilnehmenden naturwissenschaftliche, mathematische oder technische Methoden anwenden. Der Einsatz von Fragebögen ist nur ergänzend möglich. Rein sozial- oder geisteswissenschaftliche Arbeiten sind nicht zugelassen, auch wenn dabei statistische Verfahren angewendet werden.

Dürfen Interviews und Fragebögen zur Datenerhebung eingesetzt werden?

Projekte, die allein auf Fragebogenauswertungen oder Interviews aufbauen, sind bei Jugend forscht nicht zulässig. Befragungen können nur ergänzend zu Experimenten, Versuchsreihen, Entwicklungen oder Analysen eingesetzt werden, um beispielsweise zu überprüfen, ob Nutzerinnen und Nutzer ein entwickeltes Gerät oder ein Programm als hilfreich erachten (Arbeitswelt/Technik/Informatik), wie experimentell gewonnene Daten von anderen beurteilt werden (Biologie/Chemie/Geo- und Raumwissenschaften/Physik) oder wie Sinneseindrücke von Menschen verarbeitet werden (Biologie).

Wie erfolgt die Anmeldung?

Die Anmeldung erfolgt online unter https://anmeldung.jugend-forscht.de/#formular. Bei Minderjährigen müssen die gesetzlichen Vertretungen der Teilnahme zustimmen. Neben dem Thema benötigt man zunächst nur eine kurze Beschreibung des Forschungsprojekts. Jedes Projekt darf nur in einem Bundesland angemeldet werden. Für die Zuordnung zu einem Bundesland ist der Wohn- oder Ausbildungsort der Gruppensprecherin bzw. des Gruppensprechers ausschlaggebend. Sofern eine Projektbetreuung angegeben wurde, wird diese automatisch über die Anmeldung benachrichtigt. Ein Video-Tutorial erklärt die Anmeldung Schritt für Schritt.

Was ist die Jugend forscht Wettbewerbsverwaltung (JufoWV)?

Nach der Online-Anmeldung erhalten alle Teilnehmenden per E-Mail einen passwortgeschützten Zugang zur Jugend forscht Wettbewerbsverwaltung (JufoWV) unter https://wv.jugend-forscht.de. Über diese Datenbank werden Personen- und Projektdaten verwaltet sowie die Wettbewerbsorganisation und die Preisvergabe abgebildet. Alle relevanten Dokumente zur Teilnahme am Wettbewerb werden dort hochgeladen.

Mit wie vielen Projekten dürfen Teilnehmende antreten?

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann in einer Wettbewerbsrunde bis zu drei Projekte anmelden.

Wann ist der Anmeldeschluss?

Anmeldeschluss ist in jedem Jahr der 30. November.

Wann ist ein Projekt vollständig registriert?

Alle Teilnehmenden sowie alle gesetzlichen Vertretungen erhalten bei der Anmeldung eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst wenn alle Gruppenmitglieder und gesetzlichen Vertretungen über diesen Link die Teilnahme bestätigt haben, gilt das Projekt als vollständig registriert.

Was beinhaltet die Zustimmung bei der Anmeldung?

Mit ihrer Zustimmung bei der Online-Anmeldung versichern die Teilnehmenden bzw. bei Minderjährigen deren gesetzliche Vertretungen,

  • dass sie die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs anerkennen,
  • dass sie das angemeldete Projekt selbstständig anfertigen,
  • dass sie alle verwendeten Quellen sowie alle unterstützenden Unternehmen, Institutionen bzw. Personen und die Art der Unterstützung in der schriftlichen Dokumentation des Wettbewerbsprojekts aufführen,
  • dass persönliche Daten sowie beim Wettbewerb aufgenommene Fotos und Filme für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Jugend forscht e. V. und ihrer offiziellen Wettbewerbspartner sowie für weitere Verwendungszwecke in direktem Zusammenhang mit dem Wettbewerb genutzt und weitergegeben werden dürfen,
  • dass sie die Wort-/Bildmarken Jugend forscht (Logo und Schriftzug) ausschließlich beim Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren und bei weiteren Veranstaltungen der Stiftung Jugend forscht e. V. zur Gestaltung ihrer schriftlichen Arbeit und ihres Ausstellungsstands nutzen, nicht aber bei einer Präsentation ihres Projekts im Internet. Eine Produktwerbung mit den Wort-/Bildmarken Jugend forscht ist ausgeschlossen. Die Wort-/Bildmarken Jugend forscht dürfen nicht verfremdet werden und müssen immer freigestellt erscheinen.

Warum müssen Teilnehmende bzw. deren gesetzliche Vertretung Foto- und Filmaufnahmen zustimmen?

Die Einwilligung in die Verarbeitung von Fotos und Filmaufnahmen ist erforderlich, weil der Wettbewerb öffentlichen Charakter besitzt und zumindest teilweise öffentlich durchgeführt wird. Zielsetzung von Jugend forscht ist die Förderung von Talenten im MINT-Bereich. Dazu zählt in allen Phasen des Wettbewerbs, dass die Teilnehmenden und ihre Forschungsprojekte öffentlich präsentiert sowie in die Durchführung des Wettbewerbs Vertreterinnen und Vertreter von Printmedien, Radio, Fernsehen und Online-Medien einbezogen werden. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch die Stiftung Jugend forscht e. V. und die genannten Partner findet ab der Anmeldung und vor allem im Rahmen der Wettbewerbsveranstaltungen statt.

Können bereits angemeldete Gruppen noch verändert werden?

Nach Anmeldeschluss kann ein Projekt weder in zwei oder drei Projekte geteilt noch durch neue Gruppenmitglieder ergänzt werden. Teilnehmende dürfen jedoch aus einem Gruppenprojekt ausscheiden. Dieses Ausscheiden wirkt sich nicht auf bereits erhaltene Preise aus. Verbleibende Gruppenmitglieder können mit ihrem Gruppenprojekt weiter teilnehmen. Sie nutzen dabei den Eigenanteil des ausgeschiedenen Gruppenmitglieds, müssen diesen aber als Unterstützungsleistung deutlich kenntlich machen. Dieser Anteil wird – wie alle Hilfestellungen von Dritten – nicht von der Jury bewertet.

Kann die Zuordnung eines Projekts zu einem Fachgebiet nach der Anmeldung geändert werden?

Die Zuordnung eines Projekts zu einem Fachgebiet kann von Jurymitgliedern und Wettbewerbsleitungen während des Wettbewerbs in Absprache mit den Teilnehmenden geändert werden. Eine Änderung während des Bundeswettbewerbs ist nicht mehr möglich. 

Darf dasselbe Projekt zweimal angemeldet werden?

Wenn ein Projekt bereits einmal beim Wettbewerb präsentiert wurde, darf es in unveränderter Form nicht nochmals angemeldet werden. Jedoch dürfen Teilnehmende dasselbe Thema weiterbearbeiten und mit wesentlichen Weiterentwicklungen erneut einreichen. Dann muss bei der Online-Anmeldung und in der schriftlichen Arbeit angegeben werden, dass das Projekt auf einem vorherigen aufbaut und bereits präsentiert wurde.

Sollte ein Patent angemeldet werden?

Sobald bei Jugend forscht/Schüler experimentieren eine Erfindung präsentiert wird, gilt sie als veröffentlicht und kann nicht mehr durch ein Patent geschützt werden. Soll eine Erfindung geschützt werden, muss daher die Anmeldung zum Patent vor ihrer ersten Präsentation beim Wettbewerb erfolgen. Ein Gebrauchsmusterschutz kann hingegen bis zu sechs Monate nach dieser ersten Präsentation erworben werden. Die Unterlagen für die Patentanmeldung und zahlreiche nützliche Hinweise gibt es beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) unter www.dpma.de.

Teilnehmende, die ihre Erfindung als Gebrauchsmuster oder zum Patent anmelden, bekommen die Kosten für die Patentanmeldung bis zu einer Höhe von 60 Euro oder alternativ für die Anmeldung zum Gebrauchsmuster in Höhe von 40 Euro von der Stiftung Jugend forscht e. V. erstattet. Voraussetzungen sind ein kurzer formloser Antrag, eine Kopie der Anmeldebestätigung des Deutschen Patent- und Markenamts (inklusive Aktenzeichen), ein Nachweis der erfolgten Bezahlung (Überweisung oder Kontoauszug) sowie die Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren.

Welche Projekte werden nicht zum Wettbewerb zugelassen?

Beim Forschen und Experimentieren – beispielsweise mit gefährlichen Chemikalien, technischen Geräten sowie Strom und Laser – müssen die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachtet werden. Vom Wettbewerb ausgeschlossen sind insbesondere Projekte, die Teilnehmende oder Dritte gefährden. Dazu zählen grundsätzlich Experimente mit Sprengstoff, Drogen oder radioaktiven Stoffen, aber auch Selbstversuche. Zudem werden keine Arbeiten zugelassen, die

  • Gewalt verherrlichen,
  • Waffen entwickeln oder verbessern,
  • Militärtechnik einsetzen oder erforschen,
  • nicht eigenständig erstellt wurden,
  • überwiegend auf der statistischen Auswertung von Umfragen beruhen.

Im Rahmen der Teilnahme am Wettbewerb darf nicht gegen geltendes Recht verstoßen werden.

Welche Wettbewerbssprache ist zulässig?

Die deutsche Sprache ist verbindlich für die schriftliche Dokumentation, die visuelle Präsentation am Ausstellungsstand sowie das Jurygespräch.

Was muss bei Projekten mit Tieren beachtet werden?

Bei Forschungsprojekten mit Tieren und Pflanzen sind die in Deutschland geltenden Tier-, Natur- und Artenschutzgesetze genau einzuhalten. Für jedes Projekt mit Tieren muss ein Formblatt ausgefüllt und unterschrieben werden. Dieses Formblatt muss von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis zum 5. Dezember in der Online Jugend forscht Wettbewerbsverwaltung hochgeladen werden. Welches Formblatt ausgefüllt werden muss, ergibt sich aus der Entscheidungshilfe für die Zulässigkeit von Projekten mit Tieren. Diese ist zu finden unter https://www.jugend-forscht.de/teilnahme/wichtige-infos/projekte-mit-tieren.html.

Was beinhaltet die schriftliche Arbeit?

Die schriftliche Arbeit wird im Januar als Grundlage des Jurygesprächs in der Jugend forscht Wettbewerbsverwaltung (JufoWV) hochgeladen. Sie muss insbesondere die Fragestellung und Zielsetzung des Projekts, die verwendeten Materialien und Methoden, die durchgeführten Versuche sowie die Ergebnisse, deren Bewertung und die Schlussfolgerungen beschreiben. Der Eigenanteil an der Erarbeitung des Projekts muss deutlich aus ihr hervorgehen. Darüber hinaus muss die Arbeit ein Inhalts- und Literaturverzeichnis enthalten. Weitere Hinweise hierzu enthält der „Leitfaden zum Verfassen der schriftlichen Arbeit“ unter www.jugend-forscht.de/Teilnahme/Ablauf/schriftliche-Arbeit.html.

Welche formalen Vorgaben muss die schriftliche Arbeit erfüllen?

Die schriftliche Arbeit muss auf Deutsch verfasst sein und darf den Umfang von 15 DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Hierzu zählen nicht die Titelseite der Arbeit, die Kurzfassung, Inhaltsverzeichnis, Danksagung, Angaben von Unterstützungsleistungen, Quellenangaben und weitere Formulare wie das Formblatt für Projekte mit Tieren. In den 15 Seiten sind jedoch auch Fußnoten, Tabellen, Grafiken und Bilder enthalten. Ein Anhang ist nicht erlaubt. Die Schriftgröße muss mindestens 10 Punkt einer Standardschrift (z. B. Arial oder Times New Roman) groß sein. Die Seitenränder müssen mindestens 2,5 cm links, rechts und oben sowie 2 cm unten betragen. Der Zeilenabstand im Fließtest muss mindestens einzeilig sein.

Wann muss die schriftliche Arbeit abgegeben werden?

Die jeweilige Wettbewerbsleitung informiert ihre Teilnehmenden über den Abgabetermin der schriftlichen Arbeit. Dieser liegt immer im Januar. 

Wie muss die schriftliche Arbeit abgegeben werden?

Die schriftliche Arbeit wird in der Jugend forscht Wettbewerbsverwaltung (JufoWV) als PDF-Datei hochgeladen. Die PDF-Datei darf dabei nicht größer als 30 MB sein.

Wie erfolgt die Einladung zum Wettbewerb?

Nach dem Anmeldeschluss am 30. November werden die Teilnehmenden bis zum 31. Dezember angeschrieben und über den weiteren Wettbewerbsablauf informiert. Wer dieses Schreiben nicht erhält, sollte sich umgehend bei der zuständigen Landeswettbewerbsleitung seines Bundeslandes melden. Es gibt keinen Anspruch auf Zuordnung eines Projekts zu einem bestimmten Regionalwettbewerb.

Kann ein Projekt auch nach der Zulassung noch abgelehnt werden?

Die zuständige Wettbewerbsleitung schließt ein Projekt auch nach der Zulassung vom Wettbewerb aus, wenn die Teilnahmebedingungen nicht eingehalten wurden. Die Wettbewerbsleitung kann zudem im Vorfeld der Wettbewerbsveranstaltung auf der ersten Wettbewerbsebene ein Projekt ausschließen, sofern die schriftliche Arbeit nicht den Anforderungen von Jugend forscht entspricht. Dies ist der Fall, wenn sie zum Beispiel keinen erkennbaren Eigenanteil enthält oder die Forschungsfrage bzw. das Entwicklungsziel (bei Erfindungen) nicht erkennbar sind. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Teilnahme am Wettbewerb.

Wie kann ein angemeldetes Projekt zurückgezogen werden?

Vor Anmeldeschluss kann ein Projekt nur durch die Jugend forscht Geschäftsstelle zurückgezogen werden. Dazu müssen alle Gruppenmitglieder mit der Löschung des Projekts einverstanden sein und die gewünschte Löschung des Projekts gegenüber der Jugend forscht Geschäftsstelle bestätigen. 

Nach Anmeldeschluss kann das Projekt von den Teilnehmenden selbstständig über die Jugend forscht Wettbewerbsverwaltung (JufoWV) unter „Meine Projekte“ zurückgezogen werden. Nach dem Zurückziehen muss unbedingt die jeweilige Wettbewerbsleitung darüber informiert werden mit der Bitte um Angabe von Gründen. Kontaktdaten der Wettbewerbsleitungen sind zu finden unter https://www.jugend-forscht.de/wettbewerbe/regional-landeswettbewerbe/orte-ansprechpartner.html.

Was geschieht bei der Wettbewerbsveranstaltung?

Beim Wettbewerb präsentieren alle Teilnehmenden ihr Projekt an einem selbst gestalteten Ausstellungsstand einer unabhängigen Jury, die über die Vergabe der Platzierungen und Preise entscheidet. Die Entscheidung der Jury ist nicht revidierbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise und Urkunden werden bei der Siegerehrung des jeweiligen Wettbewerbs übergeben. Die persönliche Teilnahme am Wettbewerb ist für die Berücksichtigung bei der Preisvergabe erforderlich.

Siegerinnen und Sieger eines Regionalwettbewerbs qualifizieren sich für einen Landeswettbewerb, Landessiegerinnen und Landessieger in der Alterssparte „Jugend forscht“ für den Bundeswettbewerb.

Die Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden von einem Patenunternehmen bzw. einer Pateninstitution ausgerichtet und von einer Wettbewerbsleiterin oder einem Wettbewerbsleiter geleitet. Die Veranstaltung kann zwischen einem Tag und vier Tagen dauern.

Die Anfahrt zum Wettbewerbsort und die Teilnahme am Wettbewerb erfolgen auf eigene Gefahr.

Wo findet man die Kontaktdaten der Wettbewerbsleitung?

Kontaktdaten der Wettbewerbsleitungen sind unter https://www.jugend-forscht.de/wettbewerbe/regional-landeswettbewerbe/orte-ansprechpartner.html eingestellt.

Was macht man, wenn man am Wettbewerbstag krank wird oder etwas Wichtiges dazwischenkommt?

Die persönliche Teilnahme am Wettbewerb ist für eine Berücksichtigung bei der Preisvergabe erforderlich. Verstöße können – auch nachträglich – mit einer Wettbewerbsdisqualifikation und Aberkennung von Preisen geahndet werden. In begründeten Fällen (z. B. Trauerfall, Krankheit oder Abschlussprüfung) können sich Teilnehmende von Gruppenprojekten gegenseitig beim Wettbewerb vertreten. Diese Ausnahme von der Anwesenheitspflicht beim Wettbewerb ist nur nach einem formlosen schriftlichen Antrag und der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsleitung möglich. Einzelteilnehmerinnen und Einzelteilnehmer, die ihr Projekt nicht persönlich beim Wettbewerb präsentieren können, scheiden aus.

Welche Rahmenbedingungen gelten während der Coronapandemie für die Teilnahme an Wettbewerben?

Präsenzveranstaltungen unterliegen wegen der Coronapandemie bestimmten Regelungen zum Gesundheitsschutz, die sich nach den jeweils vor Ort gültigen Vorgaben richten. Die ausrichtenden Patenunternehmen oder -institutionen sind aufgrund ihres Hausrechts befugt, die konkreten Regelungen im Vorfeld festzulegen. Nur wer die entsprechenden Nachweise erbringt, kann an den in Präsenz ausgerichteten Wettbewerben teilnehmen. Ein Anspruch auf eine Online-Teilnahme besteht nicht. Wettbewerbe finden entweder online oder in Präsenz statt, eine Mischung der beiden Formen der Austragung im Sinne eines hybriden Wettbewerbs ist aus Gründen der Fairness ausgeschlossen.


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