Erste Sitzung des Beratungsgremiums der Stiftung Jugend forscht e. V.

Jugend forscht Jahresbericht | August 2011

Wissenschaftlicher Beirat trifft sich zu seiner konstituierenden Sitzung in Hamburg

Der neu geschaffene wissenschaftliche Beirat der Stiftung Jugend forscht e. V. traf sich Anfang November 2010 zu seiner konstituierenden Sitzung in Hamburg. Auf Einladung von stern-Chefredakteur Thomas Osterkorn tagte das Beratungsgremium gemeinsam mit Vertretern der Stiftung Jugend forscht e. V. und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Verlagshaus der Gruner + Jahr AG & Co KG. Dem ehrenamtlich tätigen Beirat gehören zehn namhafte Experten aus Bildung, Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien an.

Aufgabe des wissenschaftlichen Beirats ist es, relevante Themen und Trends zu identifizieren sowie konkrete Empfehlungen zur künftigen Ausrichtung des Wettbewerbs im Rahmen der Nachwuchsförderung in Deutschland auszusprechen. Dabei soll das Gremium neue Zukunftsvisionen entwerfen und strategische Perspektiven entwickeln, um die Talentschmiede Jugend forscht weiterzuentwickeln.

Anlässlich der ersten Sitzung dankte der damalige Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V., Dr. Jörg F. Maas, den Beiratsmitgliedern – darunter der Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif und der Moderator der ARD-Tagesthemen Tom Buhrow – für ihre Bereitschaft, Jugend forscht mit ihrem Sachverstand zu unterstützen. Er erläuterte aktuelle und geplante Aktivitäten wie die Projektbetreuerkampagne und den Ausbau des Alumni-Netzwerks.

Ein Ergebnis des anschließenden Gedankenaustauschs war die Empfehlung, Jugend forscht noch stärker in den schulischen Unterricht zu integrieren. Dabei ist nach Auffassung des Bildungsforschers Prof. Dr. Manfred Prenzel vor allem die Ansprache der Lehrer entscheidend. Letztlich könnten die Teilnehmerzahlen nur gesteigert werden, wenn sich noch mehr Betreuer engagieren würden. In diesem Zusammenhang wies die ehemalige Bundessiegerin Henrike Wilms darauf hin, wie wichtig es ist, Schüler und Lehrer gezielt zu Wettbewerben einzuladen. Die Begeisterung der Jungforscher vor Ort zu erleben, sei die beste Werbung für Jugend forscht.

Darüber hinaus sprachen sich die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats dafür aus, Jugend forscht noch stärker mit allen Akteuren auf dem Gebiet der Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses zu vernetzen. Wichtig sei zudem, die unterschiedlichen Förderangebote, zu denen auch Jugend forscht zähle, noch besser und effektiver miteinander zu verzahnen, um keine Talente zu verlieren – etwa beim Übergang von der Schule zum Studium.


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