Untersuchung des Lufteinschlusses im polaren Eis

2006 | Geo- und Raumwissenschaften | Bayern

Untersuchung des Lufteinschlusses im polaren Eis

Teilnehmende

  • Markus Giftthaler (16), Vilsbiburg
    Maximilian-von-Monteglas-Gymnasium, Vilsbiburg

Preise

  • 2. Preis Geo- und Raumwissenschaften

Projekt

Deformation im eisigen Klimaarchiv

Untersuchung des Lufteinschlusses im polaren Eis

Der antarktische Eispanzer stellt für Klimaforscher ein wichtiges Datenarchiv dar. Vor allem die im Eis eingeschlossenen Luftblasen ermöglichen Aussagen über den Atmosphärenzustand vor Jahrtausenden. Dabei tritt das Problem auf, dass die Gase gegenwärtig noch nicht genau datiert werden können, weil das Eisarchiv komplexen Deformationsprozessen unterworfen ist. Daher untersuchte Markus Giftthaler Eiskerne aus der Antarktis mittels hochauflösender Röntgenverfahren. Es gelang ihm, einen lange vermuteten Effekt, die so genannte Anisotropie der Lufteinschlüsse, erstmals nachzuweisen. Sie beeinflusst als wichtiger Parameter den Altersunterschied zwischen eingeschlossener Luft und Eis – und somit die Qualität der Aussagen über das Klima vergangener Zeiten.

 

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