Prozessoptimiertes WIG-Schweißverfahren
2011 | Arbeitswelt | Baden-Württemberg
Teilnehmende
-
Daniel Weiß (21), HerbertingenSchülerforschungszentrum Südwürttemberg, Bad Saulgau
Preise
- 1. Preis Arbeitswelt - Bundessieg
- Einladung zur Nobelpreisverleihung in Stockholm - Ernst A. C. Lange-Stiftung, Bremen
Projekt
Prozessoptimiertes WIG-Schweißverfahren
Die Erfindung von Daniel Weiß erleichtert das handgeführte Schutzgasschweißen mit der sogenannten Wolfram-Inert-Gas-Methode (WIG). Das beliebte, weil nahezu geräuschlose, geruchsarme und saubere Verfahren hat den Nachteil, dass es bei direktem Kontakt zwischen Werkstück und Elektrode zum Auflegieren der Elektrode kommt. Bauteil und Elektrode werden quasi miteinander verschweißt und müssen wieder getrennt werden. Dadurch bricht häufig ein Teil der Elektrodenspitze ab. Der gelernte Mechatroniker entwickelte nun einen Schweißkopf, der ein Auflegieren automatisch verhindert. Die Elektrode wird durch einen Elektromotor in permanente Drehung versetzt. So reduziert sich der Verschleiß auf null. Wie zahlreiche Versuche zeigten, wird auch ein Nachschleifen erst nach vielen Einsätzen nötig.
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