Methode zur grafischen Auswertung des Hipparcos-Sternkataloges

2019 | Geo- und Raumwissenschaften | Sachsen

Teilnehmer

  • Anouk Soisson (18), Leipzig
    Wilhelm-Ostwald-Schule, Leipzig
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena

Preise

  • Preis für eine Arbeit auf den Gebieten der Naturwissenschaften und der Technik Preisstifter: Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung

Projekt

Wo sich im All die Sterne häufen

Methode zur grafischen Auswertung des Hipparcos-Sternkataloges

Der im Jahr 1997 veröffentlichte Hipparcos-Sternkatalog listet 118 000 Sterne auf. Anouk Soisson analysierte die Daten im Hinblick auf die Häufigkeiten einzelner Merkmale und deren räumliche Verteilung. Die beobachtete Verteilung von Sternen verschiedener Massen und Entwicklungsstufen stellte sie dabei der erwarteten Verteilung gegenüber. Es zeigte sich, dass Sterne vom Typ Roter Riese im Katalog überproportional stark vertreten sind, da sie auf größere Entfernung hin wahrnehmbar sind als klassische Sterne gleicher Masse. Der Sternkatalog gibt die Realität daher nur bedingt wieder. Die Jungforscherin hofft nun, dass sich durch detailliertere Kenntnis der Verteilung von Sternen in der Galaxis und die Häufigkeiten von Himmelskörpern verschiedenen Typs die Entwicklung des Weltalls noch besser verstehen lässt.

 

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