Entwicklung einer innovativen Messvorrichtung für ein effizientes Umweltmonitoring

2017 | Geo- und Raumwissenschaften | Nordrhein-Westfalen

Teilnehmer

  • Tobias Gerbracht (19), Wuppertal
    Carl-Fuhlrott-Gymnasium, Wuppertal

Preise

  • Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit – gestiftet von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka - Bundessieg
  • Preis für eine Arbeit zum Thema "Klimaschutz" – gestiftet von der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Dr. Barbara Hendricks

Projekt

Teleskop-Blick auf Luftschadstoffe

Entwicklung einer innovativen Messvorrichtung für ein effizientes Umweltmonitoring

Zur Luftverschmutzung in Wuppertal liegen bislang nur wenige Daten vor. Das wollte Tobias Gerbracht ändern und baute eine selbst entwickelte Messstation. Die Apparatur besteht aus einer Speziallampe, die auf einen fernen Reflektor strahlt, der das Licht wiederum zu einem Teleskop sendet. Das Licht legt so bis zu zwei Kilometer durch die Atmosphäre zurück. Anhand des ankommenden Lichtspektrums lässt sich dann die Stickoxidkonzentration in der Luft errechnen, weil jeder Schadstoff in der Atmosphäre auf eine charakteristische Weise Licht absorbiert. So konnte der Jungforscher nachweisen, dass der NO2-Gehalt der Wuppertaler Stadtluft den EU-Grenzwert zeitweise deutlich überschreitet. Er hofft nun, dass seine Ergebnisse einen Beitrag zur Debatte um den Ausbau einer Landesstraße leisten können.

 

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