Die grüne Walnuss – ein Bioinsektizid?
1995 | Biologie | Saarland
Teilnehmende
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Friederike Haaß (17), HomburgGymnasium Johanneum, Homburg
Projekt
Die grüne Walnuss – ein Bioinsektizid?
Wer im Schatten von Walnussbäumen weilt, den sticht keine Mücke. Das wußten schon die alten Preußen. Friederike Haaß ging der alten Weisheit auf den Grund und prüfte, ob der Saft von grünen Walnussschalen Insekten generell vertreibt. Sie beträufelte Straßen und Lieblingsspeise von Ameisen. Und siehe da: Keine Ameise traute sich mehr auf die Straße; auch den sonst so geliebten Honig verschmähte sie jetzt. Weitere Versuche zeigten, dass Pantoffeltierchen, Erbsen und Kresse durch Walnussschalensaft in ihrer Entwicklung gehemmt wurden. Der als wachstumshemmend bekannte Wirkstoff "Juglon" scheint für diese Vorgänge verantwortlich zu sein. Seine Wirkungsdauer müsste verlängert und seine toxische Wirkung verhindert werden - dann wäre er das ideale biologische Insektizid: umweltfreundlich und abbaubar.
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