Blindenorientierungshilfschip Third Eye
2004 | Arbeitswelt | Baden-Württemberg
Teilnehmende
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Johannes Gutmann (18), MünstertalFaust-Gymnasium, Staufen
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Manuel Raimann (18), BollschweilFaust-Gymnasium, Staufen
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Felix Bührer (17), SchallstadtFaust-Gymnasium, Staufen
Projekt
Blindenorientierungshilfschip Third Eye
Johannes Gutmann, Manuel Raimann und Felix Bührer erlebten auf einem Bahnhof mit, wie ein Blinder gegen einen Gepäckwagen stieß. Dieser Zwischenfall brachte die drei auf eine Idee. Sie entwickelten ein Gerät, das Blinden und Sehbehinderten hilft, Hindernisse im Voraus zu erkennen, die der normale Blindenstock nicht erfasst, wie z. B. Mauervorsprünge oder Schranken im Kopf- und Brustbereich. Das durch den selbst entwickelten Mikrochip kompakte System arbeitet nach dem Fledermausprinzip: Hindernisse werden mit Ultraschallwellen "ertastet". Die Entfernung zwischen Hindernis und Blindem wird dann über eine leicht zu erlernende Codierung als Vibrationssignal ausgegeben. Diese Erfindung ist als Erweiterung zum Blindenstock gedacht und wurde von den Jungforschern in Zusammenarbeit mit blinden Menschen entwickelt, um deren Bedürfnisse bestmöglich abzudecken.
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