Bitterstoffrezeptorgen hTAS2R38 – Genmutationen steuern den Geschmackssinn

2018 | Biologie | Hessen

Teilnehmer

  • Jessica Grabowski (19), Kassel
    Jacob-Grimm-Schule, Kassel
  • Annalena Bödiker (19), Ahnatal
    Jacob-Grimm-Schule, Kassel
  • Felicia Walter (19), Grebenstein
    Jacob-Grimm-Schule, Kassel

Projekt

Gentest auf Rosenkohltoleranz

Bitterstoffrezeptorgen hTAS2R38 – Genmutationen steuern den Geschmackssinn

Rosenkohl schmeckt einem – oder eben nicht. Dazwischen gibt es in der Regel nichts. Grund für diese sehr gegensätzliche geschmackliche Wahrnehmung des Gemüses und anderer Kohlsorten durch viele Menschen ist ein bestimmter Geschmacksrezeptor. Kleine Unterschiede in dessen DNA-kodierter Proteinsequenz entscheiden, ob wir den Bitterstoff Phenylthiocarbamid (PTC) schmecken oder nicht. Bislang waren nur „Schmecker“ und „Nicht-Schmecker“ bekannt. Die drei Jungforscherinnen beobachteten jedoch bei einem Selbsttest, dass eine von ihnen PTC intensiv bitter, eine nur leicht bitter und eine gar nicht schmeckte. Sie erforschten das Phänomen und entdeckten dabei die weitere, bislang unbekannte genetische Variante des „Halb-Schmeckers“. Ihre Ergebnisse könnten bei Unverträglichkeiten zu einer Verbesserung der individuellen Ernährungsempfehlungen beitragen.

 

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