Bahnberechnungen zum Gravitationswellen-Detektor-System LISA (Laser Interferometer Space Antenna)
1999 | Geo- und Raumwissenschaften | Thüringen
Teilnehmende
-
Sabine Volkmer (18), ErfurtAlbert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt
Preise
- 2. Preis Geo- und Raumwissenschaften
Projekt
Bahnberechnungen zum Gravitationswellen-Detektor-System LISA (Laser Interferometer Space Antenna)
Laut Einstein müssen Gravitationswellen existieren, die bei der Änderung des Schwerefeldes eines Körpers entstehen. Diese Wellen lassen sich jedoch nur schwer messen. Die Massenänderungen müssen sehr groß sein, um sie auf der Erde nachweisen zu können. Eine Messung im Weltraum könnte auch schwächere Gravitationswellen nachweisen. Für das Jahr 2015 ist der Start von LISA geplant. Dieser Detektor besteht aus drei Satellitenpaaren, die in einem gleichseitigen Dreieck mit der Erde als Mittelpunkt angeordnet sind und mit ihr um die Sonne kreisen. Sabine Volkmer machte sich an die nicht ganz einfache Aufgabe, die dafür notwendigen Bahnen zu berechnen. Nach den Gesetzen der Himmelsmechanik kann es sich nämlich nur um Ellipsen, nicht aber um die einfacheren Kreisbahnen handeln.
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