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Nobelpreisverleihung 2019 – vier Jugend forscht Preisträger treffen ihre wissenschaftlichen Vorbilder

Hamburg/Stockholm, 9. Dezember 2019

Timo Hofmann, Adrien Jathe, Felix Sewing und Alex Korocencev nehmen am Stockholm International Youth Science Seminar teil

Zum ersten Mal in der Geschichte der Nobelpreisverleihung sind dieses Jahr insgesamt vier aktuelle Jugend forscht Preisträger live dabei, wenn das schwedische Königspaar die höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen verleiht. Timo Hofmann (19) aus Leipzig, Adrien Jathe (18) aus Frankfurt am Main sowie Felix Sewing (18) und Alex Korocencev (19) aus Waldshut gehören morgen zu den mehr als 1 000 geladenen Gästen beim Festakt im Konzerthaus in Stockholm. Für die talentierten Jungforscher ist die Nobelpreisverleihung der Höhepunkt einer erlebnisreichen Woche: Mit 21 weiteren Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus aller Welt nehmen sie derzeit am einwöchigen Stockholm International Youth Science Seminar (SIYSS) teil.

Timo Hofmann gewann die Reise nach Stockholm beim 54. Bundesfinale von Jugend forscht Mitte Mai 2019 in Chemnitz als Sonderpreis der Ernst A. C. Lange-Stif­tung. Sein Forschungsprojekt wurde zudem mit dem fünften Preis im Fachgebiet Physik ausgezeichnet. Der Jungforscher befasste sich mit der hochkomplexen Mathematik chaotischer Systeme. Dabei nahm er eine bestimmte Klasse in den Blick - die sogenannten Hamilton'schen Systeme. Er untersuchte, unter welchen Umständen diese Systeme mathematisch vorhersagbar bleiben und wann sie unberechenbar werden – und sich damit chaotisch verhalten. Der talentierte Nachwuchswissenschaftler machte in diesem Sommer sein Abitur an der Wilhelm-Ostwald-Schule in Leipzig und studiert seit Oktober Mathematik an der Universität Leipzig.

Adrien Jathe gewann im Mai 2019 bei der Intel International Science and Engineering Fair (Intel ISEF) in Phoenix, Arizona nicht nur den Intel ISEF Best of Category Award im Fachgebiet Materials Science, sondern auch den Dudley R. Herschbach SIYSS Award, der eine persönliche Teilnahme an der Nobelpreisverleihung beinhaltet. Beim Bundesfinale 2018 hatte er den vierten Preis im Fach Technik erhalten. Er überzeugte mit einer intelligenten Brille, die helle, direkte Lichteinstrahlung etwa bei Schweißarbeiten innerhalb von Millisekunden automatisch und punktuell abdunkelt. Dies gelingt durch ein winziges Wabengitter, gefüllt mit organischen Solarzellen und Flüssigkristallen. Der Jungforscher macht 2020 sein Abitur an der Metropolitan School Frankfurt.

Die weiteren deutschen SIYSS-Teilnehmer sind Felix Sewing und Alex Korocencev, die beim Bundeswettbewerb 2019 den Bundessieg in Technik errungen hatten. Vier Monate später gewannen sie beim EU-Wettbewerb für Nachwuchsforscher zudem einen der vier ersten Preise sowie als Sonderpreis die Einladung zur Nobelpreisverleihung. Die beiden entwickelten ein vom Science-Fiction-Klassiker "Zurück in die Zukunft II" inspiriertes Hoverboard. Es basiert auf vier rotierenden Scheiben, die auf einer darunterliegenden Metallplatte ein kräftiges, abstoßendes Magnetfeld hervorrufen. Das schwebende Brett kann ein großes Gewicht tragen und lässt sich dank einzeln kippbarer Rotorscheiben gezielt lenken. Die Jungforscher bestanden dieses Jahr ihr Abitur am Hochrhein-Gymnasium Waldshut. Felix Sewing absolviert seit September eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Alex Korocencev studiert seit September Physik an der Universität Basel.

Nach der Nobelpreisverleihung nehmen die vier Jungforschermit den Nobelpreisträgern und Gästen am traditionellen Bankett teil. Anschließend geht es im Frack zum festlichen Ball im Stockholmer Rathaus. Beim SIYSS haben die MINT-Talente in der vergangenen Woche bereits ein attraktives wissen­schaftliches und kulturelles Programm absolviert.

Druckfähige Fotos der Jungforscher gibt es in der Projektdatenbank. Den Reisebericht finden Sie auf dem Blog "Jugend forscht unterwegs".

Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse@jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de 
www.facebook.com/Jugend.Forscht 


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