Jugend forscht Bundesfinale 2026 mit Deutschlands besten Jungforscherinnen und Jungforschern
Hamburg/Herzogenaurach, 6. Mai 2026
61. Bundeswettbewerb vom 28. bis 31. Mai bei Schaeffler in Herzogenaurach
Am Donnerstag, 28. Mai 2026, startet in Herzogenaurach das 61. Bundesfinale von Jugend forscht. 159 junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) präsentieren dort insgesamt 116 herausragende Forschungsprojekte. Die Endrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb findet bei Schaeffler statt. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler haben sich durch ihren Sieg bei einem der 16 Jugend forscht Landeswettbewerbe für den diesjährigen Bundeswettbewerb qualifiziert. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ hatten sich insgesamt 11 327 Jungforscherinnen und Jungforscher mit 6 302 Projekten an der aktuellen Runde von Jugend forscht beteiligt.
Schaeffler als Bundespatenunternehmen 2026 und die Stiftung Jugend forscht e. V. laden Sie als Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zum 61. Bundesfinale ein. Machen Sie sich vor Ort in Herzogenaurach persönlich ein Bild vom großen Potenzial des deutschen Forschungsnachwuchses.
Informieren Sie sich in der Wettbewerbsausstellung über innovative und spannende Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Zu sehen gibt es dort zum Beispiel einen autonom arbeitenden Roboter, der mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) Unkraut in Maisfeldern erkennt und dieses gezielt mit einem Laser entfernt. Durch seinen Einsatz ließe sich die Verwendung von Herbiziden künftig reduzieren. Eine Jungforscherin entwickelte intelligente Mikrokapseln zum Einnehmen, die als Depot für Insulin fungieren und den Wirkstoff abhängig vom Glucosespiegel gezielt freisetzen. Ihr Ansatz könnte eine automatische Insulinabgabe bei Diabetes ermöglichen. In Herzogenaurach präsentiert wird auch eine umweltfreundliche Klimaanlage, die ohne den Einsatz von Kältemitteln auskommt. Stattdessen nutzt sie den sogenannten elastokalorischen Effekt von Nickel-Titan-Drähten, die durch wiederholtes Dehnen und Entspannen Wärme abtransportieren. In das Rennen um die Bundessiege geht zudem ein KI-gestütztes System zur Drohnenabwehr. Es meldet frühzeitig Flugobjekte, die in einen Luftraum eindringen, und startet eine Abwehrdrohne. Diese trägt eine stark trübende Flüssigkeit auf der Kamera des fremden Fluggeräts auf und blockiert so dessen Sicht.
Siegerehrung – 31. Mai, 11:00 Uhr
Die Siegerinnen, Sieger und Platzierten des Jugend forscht Bundesfinales werden am Sonntag, 31. Mai, um 11:00 Uhr bei Schaeffler ausgezeichnet. An der Siegerehrung teilnehmen werden Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V., Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG und Bundespatenbeauftragter, sowie weitere Ehrengäste.
Bei der Sonderpreisverleihung am Vorabend, 30. Mai, ab 18:30 Uhr bei Schaeffler überreichen Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Stiftungen und Wissenschaftsorganisationen zahlreiche hochwertige Geld- und Sachpreise.
Die Wettbewerbsausstellung mit den 116 Finalprojekten ist am Samstag, 30. Mai, von 14:00 bis 17:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Presseprogramm des 61. Bundeswettbewerbs gibt es zum Download am Seitenende. Unter https://presse-buwe2026.jugend-forscht.info/?t=PRESSE können Sie sich für einzelne Programmpunkte wie die Auftakt-Pressekonferenz und die Siegerehrung akkreditieren.
Alle relevanten Informationen zu der Veranstaltung finden Sie kompakt unter www.jugend-forscht.de/wettbewerbe/bundeswettbewerb-2026. In der Projektdatenbank gibt es ab Mittwoch, 13. Mai, Kurzbeschreibungen der Forschungsprojekte aller Bundesfinalistinnen und Bundesfinalisten. Ab Sonntag, 31. Mai, stehen dort auch Fotos aller Teilnehmenden in druckfähiger Auflösung zur Verfügung. Während der Wettbewerbsveranstaltung können Sie sich zudem in der virtuellen Wettbewerbsausstellung unter www.jugend-forscht.de über die Projekte informieren.
Pressekontakte:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
040 374709-40
presse(at)jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de
Schaeffler
Christina Weiler
09132 8230276
christina.weiler(at)schaeffler.com
www.schaeffler.com
Stiftung Jugend forscht e. V.
Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen. Bundesweit führt Jugend forscht jedes Jahr 130 Wettbewerbe durch, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern, Talente frühzeitig zu entdecken und sie gezielt zu fördern. Jugend forscht richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchen sich selbst eine Fragestellung, die sie mit naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Methoden bearbeiten. Pro Wettbewerbsrunde werden Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als einer Million Euro vergeben. Das Jugend forscht Netzwerk mit rund 250 Partnern ist die größte öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Deutschland. Mehr als 5 000 Lehrkräfte unterstützen Jugend forscht ehrenamtlich als Projektbetreuende und Wettbewerbsleitungen, über 3 000 Fach- und Hochschullehrkräfte sowie Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft engagieren sich in den Jurys.
Schaeffler Gruppe – We pioneer motion
Seit 80 Jahren treibt die Schaeffler Gruppe zukunftsweisende Erfindungen und Entwicklungen im Bereich Motion Technology voran. Mit innovativen Technologien, Produkten und Services in den Feldern Elektromobilität, CO₂-effiziente Antriebe, Fahrwerkslösungen und erneuerbare Energien ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner, um Bewegung effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu machen – und das über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Anhand von acht Produktfamilien beschreibt Schaeffler sein ganzheitliches Produkt- und Serviceangebot: von Lagerlösungen und Linearführungen aller Art bis hin zu Reparatur- und Monitoring-Services. Schaeffler ist mit rund 110 000 Mitarbeitenden an mehr als 250 Standorten in 55 Ländern eines der weltweit größten Familienunternehmen und gehört zu den innovationsstärksten Unternehmen Deutschlands.
Weitere Infos zum Download:
Presseeinladung Bundeswettbewerb Jugend forscht 2026
Presseprogramm Bundeswettbewerb Jugend forscht 2026
Teilnehmende und Projekte aus Baden-Württemberg
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