Erfolgreich mit Amphibienkugel und Pflanzenwand

Hamburg/Rostock, 11. März 2020

Acht Jungforscher aus Mecklenburg-Vorpommern qualifizieren sich für das 55. Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Franka Freytag, Lara Jessica Stoklasek und Ailina Guljam (v.l.n.r.) – Landessiegerinnen im Fachgebiet Chemie 2019

Für den 55. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich acht talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mecklenburg-Vorpommern qualifiziert. Die Landessieger wurden heute in Rostock ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, gemeinsam ausgerichtet von der Stadtwerke Rostock AG und der WEMAG AG, präsentierten 50 Jungforscherinnen und Jungforscher insgesamt 24 Forschungsprojekte.

Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurden Mathilda Kitzmann (18), Nikolas Baumann (18) und Karl Friedrich Schreiber (17) von der CJD Christophorusschule Rostock. Die drei Jungforscher setzten es sich zum Ziel, die Raumluft im Klassenzimmer auf natürliche Weise zu verbessern. Zu diesem Zweck konstruierten sie ein mit verschiedenen Grünpflanzen bestücktes Wandelement. Ein integrierter Raspberry Pi ermöglicht eine automatisierte Bewässerung. Nur das Wasser muss hin und wieder händisch nachgefüllt werden.

Im Fachgebiet Chemie überzeugten Julia Ullrich (19) und Laura Röder (17) vom Innerstädtischen Gymnasium Rostock sowie Jule Koball (18) vom Gymnasium Reutershagen in Rostock die Jury. Die Jungforscherinnen entwickelten auf Basis hochmolekularer Chemikalien einen Schaum, der anstelle der üblicherweise verwendeten Nasentamponaden künftig zur Blutstillung etwa nach Operationen eingesetzt werden könnte. Während die Entfernung gängiger Tamponaden für die Patienten oftmals unangenehm ist, verändert der neuartige Schaum nach einer gewissen Zeit seine Struktur und läuft dann schmerzfrei ab.

Den Landessieg im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften errang Lukas Schicht (17) vom Gymnasium Reutershagen in Rostock. In seinem Astronomieprojekt befasste er sich mit dem äußeren Sonnensystem, das verglichen mit anderen Sternsystemen ungewöhnliche Eigenschaften aufweist. Um diese besser zu verstehen, analysierte und verglich der Jungforscher zwei unterschiedliche wissenschaftliche Theorien.

Technik-Landessieger Jonas Eckhardt (16) vom Albert-Einstein-Gymnasium in Neubrandenburg konstruierte einen äußerst mobilen kugelförmigen Roboter. Dank zweier Motoren und beweglicher Masseelemente im Innern des Geräts kann dieses per Fernsteuerung in alle Richtungen gelenkt werden – und das nicht nur auf unterschiedlichen Untergründen an Land. Auch auf dem Wasser bewegt sich die "Amphibienkugel" fort.

Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 55. Bundesfinale vom 21. bis 24. Mai 2020 in Bremen statt – gemeinsam ausgerichtet von den Unternehmensverbänden im Lande Bremen e. V. als Bundespate und der Stiftung Jugend forscht e. V.

Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse(at)jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de 
www.facebook.com/Jugend.Forscht


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