Vom Nichtwissen zum Wissen: Wie lernt unser Gehirn Vokabeln?

2018 | Biologie | Saarland

Teilnehmer

  • Konstantin Thüre (20), Naumburg
    Universität des Saarlandes, Saarbrücken

Preise

  • Teilnahme am London International Youth Science Forum in Großbritannien – gestiftet von der Ernst A. C. Lange-Stiftung

Projekt

Ein Bild hilft mehr als 1 000 Worte

Vom Nichtwissen zum Wissen: Wie lernt unser Gehirn Vokabeln?

Warum lernen wir manche Vokabeln leicht und in anderen Fällen tun wir uns schwer? Konstantin Thüre hat herausgefunden, dass Bilder dabei eine große Rolle spielen. Er ließ 56 Schüler am Computer Vokabeln der fiktionalen Sprache Na’vi aus dem Kinofilm ‚‚Avatar‘‘ lernen – einmal über das bloße Wort, einmal über eine bildliche Darstellung. Bei zehn weiteren Probanden führte er den Test im Kernspintomografen durch. Der Jungforscher stellte nach der Auswertung von Reaktionszeiten und Trefferquoten fest, dass das Gehirn anfänglich Klangbild und Aussprache analysiert, während bei späteren Abfragen dagegen das Wortbild entscheidend ist. Dieser Effekt war besonders ausgeprägt, wenn die Testpersonen Na’vi-Vokabeln über farbige Bilder lernten, die Wörter also mit zusätzlichen Informationen verknüpft waren.

 

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