Untersuchung zum Habitatwahlverhalten von Onychogomphus forcipatus forcipatus
2001 | Biologie | Brandenburg
Teilnehmende
-
Bea Müller (16), LibbenichenCarl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Frankfurt/Oder
Preise
- Einladung der Fördergemeinschaft für Naturwissenschaftliche Jugendarbeit e. V. zu einem internationalen naturwissenschaftlichen Workcamp in Marokko
Projekt
Untersuchung zum Habitatwahlverhalten von Onychogomphus forcipatus forcipatus
Wie wählt die Kleine Zangenlibelle ihren Lebensraum aus? Bea Müller ging dieser Frage nach und führte Versuche mit den Larven dieser Insekten durch. In Brandenburg leben sie mehrere Jahre im Bodengrund von sauberen, nährstoffarmen Seen, bevor sie sich in eine Libelle verwandeln. Über ihr Verhalten ist nur sehr wenig bekannt. Die junge Forscherin fand heraus, dass die Larven der Kleinen Zangenlibelle im brandenburgischen Helene-See Substrate bevorzugen, auf denen sich verrottende organische Substanzen wie etwa Falllaub befinden, so genannter Detritus. Ihre Wahl erfolgt aufgrund der Partikel des Detritus und ist nicht von Lichteinflüssen abhängig. Um die stark gefährdeten Libellen erhalten zu können, empfiehlt die 16-Jährige, die wenigen detritusreichen Schilfbuchten am Helene-See zu schützen.
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