Mikroplastik – die Auswirkungen unseres Abfalls am Beispiel Hediste diversicolor

2017 | Biologie | Mecklenburg-Vorpommern

Teilnehmer

  • Helene Sophia Radloff (18, rechts), Rostock
    Innerstädtisches Gymnasium Rostock
  • Johanna Clara Romahn (18, links), Pölchow
    Innerstädtisches Gymnasium Rostock
  • Felix Jan Engelhardt (17, Mitte), Rostock
    Innerstädtisches Gymnasium Rostock

Preise

  • Teilnahme am London International Youth Science Forum in Großbritannien – gestiftet von der Ernst A. C. Lange-Stiftung, Bremen

Projekt

Die unsichtbare Gefahr

Mikroplastik – die Auswirkungen unseres Abfalls am Beispiel Hediste diversicolor

Mikroplastik hat eine schädliche Wirkung auf im Meer lebende Tiere und Mikroorganismen. Helene Sophia Radloff, Johanna Clara Romahn und Felix Jan Engelhardt fanden heraus, dass sich die Menge der im Wasser schwebenden Plastikteilchen durch die sogenannte Bioturbation verringert. Dabei transportieren Organismen wie der grabungsaktive Seeringelwurm Hediste diversicolor bei Futtersuche und Fortbewegung die kleinen Partikel durch verzweigte Gänge in tiefere Sedimentschichten im Meeresboden. Die drei Jungforscher zeigten in umfangreichen Experimenten mit künstlichem Sediment und zerkleinerten Zahnbürstenborsten, dass Mikroplastik der Nahrungskette auf diese Weise zunächst entzogen wird. Andererseits reichert es sich so im Boden an und wird dort zur unsichtbaren Gefahr.

 

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