Kernfusion im Kugelreaktor
2008 | Physik | Bayern
Teilnehmende
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Max Bigelmayr (21), MünchenLudwig-Maximilians-Universität, München
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Magnus Anselm (21), Bad HeilbrunnTechnische Universität München
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Sebastian Glasl (21), MünchenTechnische Universität München
Preise
- Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V.
Projekt
Kernfusion im Kugelreaktor
Max Bigelmayr, Magnus Anselm und Sebastian Glasl griffen das fast vergessene Prinzip der Kernfusion mittels elektrostatischem Trägheitseinschluss wieder auf. Sie konstruierten einen tragbaren Kugelreaktor, dessen Effizienz sie durch den Einbau einer neuartigen sphärischen Ionenquelle verbesserten. Zusätzlich entwickelten sie ein flexibles Vakuum-Kontrollsystem, eine ausgeklügelte elektronische Messdatenerfassung und eine leitungsfähige Hochspannungserzeugung. In ersten Experimenten konnten sie die Neutronenerzeugung durch Fusion in Deuteriumplasma nachweisen. Auch wenn die Energie des Reaktor nicht ausreicht, um ein funktionsfähiges Kraftwerk zu bauen, so gibt es dennoch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, etwa in der Fusionsforschung.
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