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Funktionelle Magnetresonanz-Tomographie zur Bestimmung der Gedächtnispotenz

2004 | Biologie | Saarland

Funktionelle Magnetresonanz-Tomographie zur Bestimmung der Gedächtnispotenz

Teilnehmer

  • Nikon Rasumov (20), Homburg
    Christian-von-Mannlich-Gymnasium, Homburg

Preise

  • Einladung des Gouverneurs von West Virginia zu einem Forschungscamp
  • 1. Preis Biologie gestiftet von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder - Bundessieg

Projekt

Lernen ohne Eselsbrücken?

Funktionelle Magnetresonanz-Tomographie zur Bestimmung der Gedächtnispotenz

Ein gutes Erinnerungsvermögen ist Gold wert und hat bereits viele Forscher beschäftigt. So auch Nikon Rasumov. Er testete das Kurzzeitgedächtnis seiner Mitschüler beim Lernen von Vokabeln. Alle Probanden sollten möglichst gleiche Voraussetzungen haben. Sie durften weder die Vokabeln vorher kennen, noch sollten sie die Möglichkeit haben, Lernstrategien, wie z. B. Eselsbrücken, zu entwickeln. So konstruierte der junge Forscher eine Sprache aus Fantasiewörtern und legte ein optimales Zeitminimum für den Lernvorgang fest. Einzige erlaubte Merkhilfe: Das Vor-sich-Hinsprechen der Wörter. Mit Hilfe dieses ausgeklügelten Tests und der funktionellen Magnetresonanz-Tomographie konnte Nikon Rasumov Zusammenhänge zwischen der Aktivierung bestimmter Hirnregionen und ihrer Gedächtnisfähigkeit aufdecken. Außerdem bestätigte er die alte Binsenweisheit, dass sich unbekannte Wörter leichter durch Aussprechen lernen lassen.

 

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