Bundespatenunternehmen

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG

"Ich wollte schon immer wissen, was sich hinterm Berg und ums Eck befindet", beschreibt Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth seine kindliche Neugier, die bis heute sein Tun bestimmt und eine signifikante Rolle in der Unternehmenskultur von Würth einnimmt. Neugier trägt nach wie vor entscheidend zum Unternehmenserfolg der Würth-Gruppe bei: Sich auf Terra incognita begeben, sehen, was noch geht, was noch machbar ist. So hat Würth den Sprung geschafft: vom Zweimannbetrieb zum Weltmarktführer im Vertrieb von Montage- und Befestigungstechnik. Jugend forscht und damit junge Menschen in ihrer Fantasie, ihrem Forschergeist zu unterstützen, ist für Würth daher keine Frage, sondern Fortschreibung der eigenen Idee. 

Adolf Würth gründete 1945 in Künzelsau die Adolf Würth GmbH & Co. KG. 1954 übernahm sein Sohn Reinhold Würth das Unternehmen im Alter von 19 Jahren. Aus damals 80.000 Euro Jahresumsatz wurden 9,74 Milliarden Euro Konzernumsatz im Jahr 2013. Bereits 1962 gründete er die erste Auslandsgesellschaft in den Niederlanden. Heute ist die Würth-Gruppe in über 80 Ländern in mehr als 400 Gesellschaften vertreten. Weltweit arbeiten rund 63 000 Menschen für Würth. 

Aus- und Weiterbildung ist bei Würth weit mehr als ein Auftrag. Ausbildung bei Würth ist Einstellung, ist Haltung. Es geht nicht nur darum, Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln. Auszubildende bei Würth bekommen vielmehr die Möglichkeit, sich selbst zu entdecken: Was kann ich? Wo sind meine Stärken? Was liegt mir? Die eigene Persönlichkeit zu finden, neugierig alles anzuschauen, das sind Absicht und Verständnis von Ausbildung bei Würth. 50 Berufsbilder stehen bundesweit zur Auswahl: kaufmännische, Logistik- und IT-Ausbildungsgänge, Studiengänge an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit einem Bachelor-Abschluss, technische und Gastronomieberufe in den deutschen Konzerngesellschaften. 321 Schulabgänger in bundesweit 46 Gesellschaften entschieden sich 2013 für Würth. Insgesamt bildet Würth derzeit über 1 300 Auszubildende in ganz Deutschland aus. Praktika in den Würth Niederlassungen, Mitarbeit in Sozialeinrichtungen, Aufenthalt in einer europäischen Würth-Gesellschaft sowie die Mitreise im Außendienst schaffen Ein- und Ausblicke, machen neugierig. 

Diese Gedanken greift die Akademie Würth in ihrer Arbeit wieder auf. Im Programm finden sich Seminare zur weiteren beruflichen Qualifikation, aber auch Fitness- und Gesundheitskurse. Das Kulturprogramm unterhält Geist und Seele und beeindruckt mit renommierten Künstlern aus Kleinkunst und Kabarett über Klassik bis hin zu Jazz und Ballett. Zudem gibt es die Business School der Akademie: Sie bietet berufsbegleitend die Möglichkeit der akademischen Qualifizierung zum Bachelor of Arts (B.A.) oder Master of Business Administration (MBA) in Global Business - ein international angelegtes Programm. Die neu gegründete Würth Business Academy in Rorschach in der Schweiz bündelt alle Aktivitäten der internationalen Managemententwicklung. Diese Führungspositionen besetzt das Unternehmen vorzugsweise aus den eigenen Reihen.

Den Blick nach draußen zu richten, als Unternehmen Verantwortung für alle Mitglieder der Gesellschaft zu übernehmen, war schon immer Selbstverständnis. Die Stiftung Würth initiiert und fördert Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung sowie Forschung und Wissenschaft. Während ihres 25-jährigen Bestehens unterstützte sie zahlreiche Projekte in der Region und darüber hinaus. In ihrer Trägerschaft liegen auch die Freien Schulen Anne-Sophie in Künzelsau und Berlin. Initiatorin der Privatschulen mit eigenem pädagogischen Konzept ist Bettina Würth, Beiratsvorsitzende der Würth-Gruppe. 

Jugend forscht ist für Würth eine Herzensangelegenheit: Bereits in den Jahren 2008 und 2009 war das Unternehmen Gastgeber des Landeswettbewerbs Schüler experimentieren in Baden-Württemberg. Begegnung mit jungen Forschern und Wissenschaftlern ist immer auch Erweiterung des eigenen Horizonts. Die Jugend ist die Zukunft unseres Landes. Ihre Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu wecken und zu fördern, ist eine lohnende Investition. Gerade in Forschung und Lehre ist Deutschland international spitze und muss es auch weiterhin bleiben. Würth freut sich auf den Bundeswettbewerb 2014, zu dem das Unternehmen sehr gerne ins Hohenloher Land einlädt.


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