61. Bundeswettbewerb Jugend forscht
Technik
Umbau eines 3D-Druckers zu einem Funktionsmodell eines Rasterkraftmikroskops
2026 | Technik | Rheinland-Pfalz
Gauß-Gymnasium Worms
Projektbeschreibung
Manche Mikroskope können Oberflächen bis auf die Ebene einzelner Atome sichtbar machen. Solche Geräte sind jedoch teuer und technisch sehr komplex. Silas Wester wollte zeigen, dass sich ein Rasterkraftmikroskop auch mit einfachen Mitteln realisieren lässt. Dazu baute er einen alten 3D-Drucker um und entwickelte eine eigene Firmware. Statt Kunststoff aufzutragen, tastet nun eine feine Spitze die Oberfläche eines Objekts ab. Eine intelligente Regelung sorgt dafür, dass sie Hindernissen aktiv ausweicht. Dabei registriert die Spitze kleinste Kräfte, die beim Abtasten entstehen, und wandelt sie in Messwerte um. Eine Software macht winzige Höhenunterschiede sichtbar – etwa auf einem Klebeband oder einer Münze. So gelang es dem Jungforscher, die Funktionsweise eines Rasterkraftmikroskops anschaulich nachzubilden.
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