61. Bundeswettbewerb Jugend forscht
Physik
Quantitative MRT – Messtechniken zur Bestimmung von Strömungsgeschwindigkeiten
2026 | Physik | Sachsen-Anhalt
Landesschule Pforta, Naumburg
Institut für Biometrie und Medizinische Informatik, Universität Magdeburg
Projektbeschreibung
In manchen chemischen Reaktoren strömen Flüssigkeiten durch komplexe Schichten aus unzähligen Kugeln. Was dabei genau geschieht, bleibt in der Regel unsichtbar. Nele Schwabe fand einen Weg, das verborgene Fließen sichtbar zu machen und exakt zu vermessen. Dafür nutzte sie die Magnetresonanztomografie (MRT) – ein Verfahren, das mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen Bilder aus dem Inneren ermöglicht. Zunächst entwickelte die Jungforscherin ein 3D-gedrucktes Modell mit engen Strömungskanälen. Dann analysierte sie den Wasserfluss mit einem professionellen MR-Scanner. Aus winzigen Signalverschiebungen berechnete sie die lokalen Fließgeschwindigkeiten und stellte sie dreidimensional dar. Dies kann zur Überprüfung und Optimierung selbst programmierter Computersimulationen genutzt werden.
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