61. Bundeswettbewerb Jugend forscht
Arbeitswelt
Pilzmyzel – der Baustoff der Zukunft
2026 | Arbeitswelt | Hessen
Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim
Liv Borosch (17), Roßdorf
Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim
Xiyan Cui (17), Langen
Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim
Projektbeschreibung
Beton als Baumaterial trägt mit hohen Kohlendioxid-Emissionen zum Klimawandel bei. Holz dagegen ist nachhaltig, benötigt aber große Anbauflächen und wächst sehr langsam. Alternative Baustoffe sind daher gefragt. Pilzmyzel, das aus dem fadenförmigen Geflecht von Pilzen besteht, kann daher als schnell nachwachsender Rohstoff ein Baustoff der Zukunft werden. Maja Eberl, Liv Borosch und Xiyan Cui veränderten gezielt die Herstellung von Pilzmyzel, um die Materialeigenschaften dieses nachhaltigen Baustoffs zu optimieren. Sie zeigten, dass myzelbasierte Verbundwerkstoffe für nichttragende Bauteile großes Potenzial besitzen – etwa für Anwendungen im Innenbereich als Dämm-, Akustik- oder Füllmaterial. Ein vollständiger Ersatz von Holz ist nach aktuellem Entwicklungsstand allerdings noch nicht möglich.
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