Corona-Update: FAQ

Aktuelle Informationen – Fragen & Antworten

Können Regionalsieger mit demselben Projekt in der nächsten Wettbewerbsrunde starten?

Auch für Regionalsiegerinnen und Regionalsieger der 55. Wettbewerbsrunde gilt gemäß den Teilnahmebedingungen von Jugend forscht: Wenn ein Projekt bereits beim Wettbewerb präsentiert wurde, darf es in unveränderter Form nicht nochmals angemeldet werden. Teilnehmende dürfen dasselbe Thema jedoch weiterbearbeiten und mit wesentlichen Weiterentwicklungen erneut einreichen. Wenn das Projekt zum Beispiel bei der Vorbereitung zur Präsentation bei einem ausgefallenen Landeswettbewerb 2020 wesentlich weiterentwickelt wurde, darf es in dieser Form erneut angemeldet werden. Die Zeit bis zu den Regionalwettbewerben im Februar 2021 sollte genutzt werden, um am Projekt weiterzuarbeiten, weitere Messungen durchzuführen, Konstruktionen zu erweitern oder bislang noch offen gebliebene Forschungsfragen zu beantworten. Über die Zulassung eines Projekts zum Regionalwettbewerb entscheidet die zuständige Regionalwettbewerbsleitung, die ihre Regionaljury hinzuziehen kann.

Werden ausgefallene Wettbewerbe dieses Jahr noch nachgeholt?

Die Verschiebung von in der 55. Runde ausgefallenen Wettbewerben ist leider nicht möglich. Derzeit ist nicht absehbar, wie sich die Coronavirus-Pandemie entwickelt und wann vor dem Hintergrund der erforderlichen behördlichen Vorgaben zum Gesundheitsschutz eine Durchführung der Wettbewerbsveranstaltungen wieder möglich sein wird. Zudem beginnt bereits am 1. Juli 2020 die 56. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht/Schüler experimentieren.

Wie sieht es mit Teilnehmenden aus, die in der nächsten Wettbewerbsrunde zu alt für eine Teilnahme sind oder dann ein zu hohes Studiensemester erreicht haben?

Die Jugend forscht Teilnahmebedingungen gelten auch in der nächsten Wettbewerbsrunde einheitlich für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Teilnehmende der 55. Wettbewerbsrunde, die in der 56. Runde die vorgegebene Altersgrenze überschritten oder dann ein zu hohes Studiensemester erreicht haben, können leider nicht erneut teilnehmen. 

Warum können Regionalsiegerinnen und Regionalsieger in der nächsten Wettbewerbsrunde nicht direkt auf Landesebene starten?

Eine direkte Teilnahme der Regionalsiegerinnen und Regionalsieger der aktuellen, 55. Wettbewerbsrunde an einem Landeswettbewerb der nächsten, 56. Runde – und somit das Überspringen der Regionalebene – ist aufgrund der Teilnahmebedingungen wie auch aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Neben der Kapazität der Wettbewerbsausstellung sind die organisatorischen und finanziellen Ressourcen der Patenunternehmen und Pateninstitutionen von Jugend forscht zudem begrenzt. Daher lässt sich eine “doppelte” Aufnahme der Regionalsieger der 55. und der 56. Runde leider nicht umsetzen. Durch seine Teilnahmebedingungen gewährleistet Jugend forscht bundesweit einheitliche und faire Bedingungen: Alle Teilnehmenden müssen sich in der jeweils aktuellen Runde ihrer Konkurrenz stellen. Darüber hinaus haben die Regionalsieger der 55. Runde bei den diesjährigen Regionalwettbewerben bereits ein wertvolles Jury-Feedback erhalten und nun ein Jahr Zeit, ihre Projekte zu überarbeiten und weiterzuentwickeln. Diesen Vorteil haben Regionalsieger der 56. Runde nicht. 

Wie viele Wettbewerbe konnten 2020 ausgerichtet werden?

82 der bundesweit 90 Regionalwettbewerbe fanden im Februar statt und waren durch die Coronavirus-Pandemie nicht beeinträchtigt. Anfang März wurden sechs Regionalwettbewerbe wegen der geänderten Lage bereits in reduziertem Umfang durchgeführt. Ab Mitte März mussten zwei Regionalwettbewerbe und – mit Ausnahme des Landesfinales in Mecklenburg-Vorpommern – alle 16 Landeswettbewerbe Jugend forscht und 13 Landeswettbewerbe Schüler experimentieren abgesagt werden. Im Ergebnis haben in der Wettbewerbsrunde 2020 bis auf wenige Ausnahmen alle knapp 12 000 Teilnehmenden ihre Projekte einer Fachjury präsentieren können. 

Warum ist der Bundeswettbewerb 2020 abgesagt worden?

Die Ausrichtung des Bundeswettbewerbs 2020 in Bremen ist nicht möglich, da sich bis auf die vier Siegerprojekte aus Mecklenburg-Vorpommern nach Absage aller weiteren Jugend forscht Landeswettbewerbe keine weiteren Jungforscherinnen und Jungforscher für das diesjährige Bundesfinale qualifizieren konnten. Hinzu kommen mit Blick auf den geplanten Bundeswettbewerb die behördlichen Vorgaben in Bremen angesichts der aktuellen Coronavirus-Pandemie. Wie sich diese bis zum Sommer und darüber hinaus entwickelt, ist aktuell nicht absehbar. Die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Unternehmensverbände im Lande Bremen e. V. als Bundespateninstitution 2020 haben sich daher mit großem Bedauern zur Absage des Bundeswettbewerbs 2020 entschieden. Dieser Schritt erfolgte im Sinne eines bestmöglichen Beitrags zum Schutz der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger. Eine Verschiebung der Veranstaltung ist leider nicht möglich.

Gibt es für die Teilnehmenden eine offizielle Bestätigung, wenn ein Wettbewerb 2020 ausgefallen ist?

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihr Projekt in der 55. Wettbewerbsrunde aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie nicht auf Regional-, Landes- oder Bundesebene präsentieren konnten, erhalten bis Ende April von der Stiftung Jugend forscht e. V. ein offizielles Bestätigungsschreiben als PDF-Datei per E-Mail. Aus diesem Schreiben geht hervor, dass die Landeswettbewerbsteilnehmer in Mecklenburg-Vorpommern und die Regionalwettbewerbsteilnehmer aller anderen Bundesländer jeweils auf der höchsten Wettbewerbsebene teilgenommen haben, die 2020 stattfand. 

Kann ein Projekt 2021 erneut angemeldet werden, wenn der Regionalwettbewerb dieses Jahr ausgefallen ist?

Projekte, die infolge der Coronavirus-Pandemie 2020 nicht bei einem Regionalwettbewerb präsentiert werden konnten, können in identischer Form unter Beachtung der dann gültigen Teilnahmebedingungen an der Wettbewerbsrunde 2021 teilnehmen. Sie werden dann von der Jury wie ein neu eingereichtes Projekt bewertet. Wurde ein Projekt bereits einmal beim Wettbewerb präsentiert, darf es in unveränderter Form nicht nochmals angemeldet werden. Jedoch dürfen Teilnehmende dasselbe Thema weiterbearbeiten und mit wesentlichen Weiterentwicklungen erneut einreichen. Bei der Online-Anmeldung und in der schriftlichen Arbeit muss dann angegeben werden, dass das Projekt auf einem vorherigen aufbaut, das bereits präsentiert wurde. 


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