Wirkt iso-Guanin während der Replikationsphase von Viren selektiv mutagen?

1995 | Biologie | Hessen

Wirkt iso-Guanin während der Replikationsphase von Viren selektiv mutagen?

Teilnehmer

  • Oliver Hantschel (18), Neu-Isenburg
    Goetheschule, Neu-Isenburg
  • Kai Krüger (20), Neu-Isenburg
    Goetheschule, Neu-Isenburg
  • Nicole Oehlrich, geb. Stroh (18), Neu-Isenburg
    Goetheschule, Neu-Isenburg

Preise

  • 1. Preis Biologie - Bundessieg

Projekt

Viruskiller

Wirkt iso-Guanin während der Replikationsphase von Viren selektiv mutagen?

Ein Virus, der kleinste, nichtzellige Erreger, ist sehr wandlungsfähig und schwer bekämpfbar. Es besteht lediglich aus Eiweiß und einem einzigen Typ von Nucleinsäure. Die winzigen Überlebenskünstler können sich allerdings nur in einer Wirtszelle vermehren, d.h. teilen. Während der Teilung unterlaufen dem Virus nun häufig Fehler. Hier liegt die Chance für einen neuen Ansatz zur Virusbekämpfung: Eine Substanz, die Fehler in dem Maße auslösen kann, dass das Virus keine lebensfähigen Nachkommen mehr produzieren kann. Oliver Hantschel, Kai Krüger und Nicole Stroh haben versucht, Viren während ihres Teilungsprozesses zu überlisten, indem sie eine solche Substanz (iso-Guanin) in den Erreger einschleusten. Iso-Guanin zeigte die erhoffte Wirkung: es wirkt auf einen bestimmten Virentyp hemmend und verursacht Mutationen, ohne dabei die Wirtszelle anzugreifen.

 

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