Versuche zur Darstellung von Nanocellulose zur Anwendung in modernen Materialien

2017 | Chemie | Sachsen-Anhalt

Teilnehmer

  • Jonas Winkler (17), Bitterfeld-Wolfen
    ABI Lab im Technologie- und Gründerzentrum Bitterfeld-Wolfen GmbH

Preise

  • Preis für eine Arbeit zum Thema "Nachwachsende Rohstoffe" – gestiftet vom Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt

Projekt

Chemisches Cellulose-Tuning

Versuche zur Darstellung von Nanocellulose zur Anwendung in modernen Materialien

Werkstoffe mit Nanostrukturen zeigen ganz neue, erstaunliche Eigenschaften. Gilt das auch für die altbekannte Cellulose? Dieser Frage ist Jonas Winkler nachgegangen. Er untersuchte bei Cellulose aus Birke, Baumwolle und Eukalyptus, ob sich die Fasern einfach und preiswert in winzige Einzelfasern, auch Mikrofibrillen genannt, auftrennen oder als Nanokristalle isolieren lassen. Beides ist möglich: Durch die sogenannte TEMPO-Oxidation konnte er Mikrofibrillen gewinnen. Bei der Hydrolyse mit Schwefelsäure und Ultraschall lösten sich die kristallinen Bereiche von den nicht kristallinen. Um die Eigenschaften der Mikrofibrillen zu testen, mischte der Jungforscher unbehandelte mit oxidierter Cellulose. Das so erzeugte Material war deutlich härter und fester als reine Cellulosefaser.


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