Versuche mit plasmatischen Vorgängen bei der Elektrolyse in wässrigen Lösungen

2015 | Chemie | Sachsen-Anhalt

Teilnehmer

  • Benedikt Pintat (18), Greppin
    Walther-Rathenau-Gymnasium, Bitterfeld

Preise

  • 2. Preis Chemie – gestiftet vom Fonds der Chemischen Industrie
  • Preis für die Verknüpfung von Theorie und chemischer Praxis – gestiftet von der Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V.

Projekt

Spannung mit Effekt

Versuche mit plasmatischen Vorgängen bei der Elektrolyse in wässrigen Lösungen

Wasser lässt sich mit Strom in Sauerstoff und Wasserstoff spalten. Benedikt Pintat hat durch seine Laborversuche entdeckt, dass bei dieser Elektrolyse noch mehr passiert: Unter besonders hoher Spannung bildet sich an den beiden Elektroden ein energiereiches Plasma, also ein Gemisch aus ionisierten Teilchen und Elektronen. An der Kathode macht sich das Plasma durch helles Leuchten und starke Hitze bemerkbar. An der Anode entlädt sich die hohe Energie durch Blitze, außerdem bildet sich auf dem Metall der Anode eine feste Beschichtung aus keramikähnlichen Oxiden. Gerade diese Beschichtung ist für die Industrie interessant, glaubt der Jungforscher. Je nachdem, welche Stoffe im Elektrolyten gelöst sind, ließen sich maßgeschneiderte, keramikbeschichtete Metallwerkstoffe erzeugen.

 

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