Synthese neuer Polyazomethine und ihrer Ausgangsverbindungen und Untersuchung auf ihre flüssigkristallinen Eigenschaften

1988 | Chemie | Berlin

Synthese neuer Polyazomethine und ihrer Ausgangsverbindungen und Untersuchung auf ihre flüssigkristallinen Eigenschaften

Teilnehmende

  • Jörg-Ulrich Stoellger (19), Berlin
    Volkshochschule Steglitz, Berlin
  • Martin Eigmüller (18), Berlin
    Volkshochschule Steglitz, Berlin
  • Robert Hintze (18), Berlin
    Volkshochschule Steglitz, Berlin

Preise

  • 1. Preis Chemie - Bundessieg

Projekt

Synthese von neuer Verbindung

Synthese neuer Polyazomethine und ihrer Ausgangsverbindungen und Untersuchung auf ihre flüssigkristallinen Eigenschaften

Flüssigkristalline Polyazomethine sind seit rund zehn Jahren literaturbekannt. Die drei Jungforscher synthetisierten in ihrer Arbeit einige noch unbekannte Polyazomethine und untersuchten sie auf flüssigkristallines Verhalten. Die Ausgangsverbindungen für die Herstellung der Polymere sollten dabei ebenfalls auf eventuell vorhandene Mesophasen untersucht werden. Die synthetisierten Verbindungen wurden durch spektroskopische Untersuchungen eindeutig charakterisiert. Die Reinigung der Substanzen erfolgte durch Sublimation, Destillation, Umkristallisieren und Auskochen der Polymere mit Lösungsmitteln. Durch Variation der Methylenkettenlänge der synthetisierten Hauptkettenpolymere sollte der Schmelzpunkt beeinflusst werden. Die synthetisierten Polyazomethine begannen sich im Bereich ihres Schmelzpunktes zu zersetzen, dadurch konnten theoretisch vorhandene Mesophasen nicht eindeutig registriert werden. Nur beim Polymer PDD konnte kurz nach dem Aufschmelzen eine flüssigkristalline Phase beobachtet werden, die aber durch Zersetzungserscheinungen sofort wieder verschwand. Eine Identifizierung war daher nicht möglich. Bei einigen Ausgangsverbindungen wurden Mesophasen festgestellt, Beobachtungen unter dem Polarisationsmikroskop lassen auf nematische Phasen schließen. Auch hier waren teilweise bei höheren Temperaturen starke Zersetzungserscheinungen zu beobachten. Eine der synthetisierten Verbindungen zeigte eine über 60°C stabile nematische Phase. Die Zersetzung begann erst 40°C über dem Klärpunkt. Diese Verbindung ist bislang noch nicht in der Literatur beschrieben.

 

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