Steinzeitantibiotika? Weitere Betrachtungen zur antibiotischen Wirkung des Birkenporlings

2017 | Biologie | Rheinland-Pfalz

Teilnehmer

  • Elias Lenz (17), Enkirch
    Gymnasium Traben-Trarbach

Projekt

Der Pilz in Ötzis Reiseapotheke

Steinzeitantibiotika? Weitere Betrachtungen zur antibiotischen Wirkung des Birkenporlings

Warum trug die berühmte Gletschermumie Ötzi Birkenporlinge bei sich? Elias Lenz ist überzeugt, dass der Pilz in der Jungsteinzeit als Heilmittel – beispielsweise gegen Entzündungen – verwendet wurde. Um die antibiotische Heilkraft des Birkenporlings zu belegen, züchtete der Jungforscher ihn in verschiedenen Flüssigkulturen, stellte Extrakte daraus her und überprüfte deren Wirkung auf Schimmel und Bakterien. Er stellte fest, dass der Pilz tatsächlich das Wachstum einiger Mikroorganismen hemmt. Allerdings hängt es stark vom Kulturmedium ab, welche Menge an antibiotisch aktiven Stoffen der Birkenporling enthält: Je mehr Zucker ihm für das eigene Wachstum zur Verfügung steht, umso eher bildet er Substanzen gegen feindliche Mikroben.

 

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