Seismokardiographie – Herzfunktionsanalyse über den Blutrückstoß

2003 | Biologie | Baden-Württemberg

Seismokardiographie – Herzfunktionsanalyse über den Blutrückstoß

Teilnehmer

  • Martin Huppert (16), Balingen
    Gymnasium Balingen

Preise

  • 3. Preis Biologie gestiftet von der Max-Planck-Gesellschaft

Projekt

Diagnose per Sensorliege

Seismokardiographie – Herzfunktionsanalyse über den Blutrückstoß

Ein Elektrokardiogramm (EKG) haben wohl die meisten schon einmal aufnehmen lassen. Dabei messen mehrere auf die Haut geklebte Elektroden die Herzströme. Martin Huppert hat sich ein anderes, überaus originelles Diagnoseverfahren einfallen lassen – die "Seismokardiographie". Das Prinzip: Der Proband muss auf einer Spezialliege Platz nehmen und dort möglichst bewegungslos verharren. Diese Liege nämlich lagert auf Kugeln und reagiert über einen Magnetsensor selbst auf kleinste Erschütterungen. Bleibt die Versuchsperson ruhig genug, so vernimmt die "Sensorliege" sogar die schwache Bewegung des Herzens. Aus dem Messsignal vermag der junge Forscher zum Beispiel genau zu erkennen, zu welchem Zeitpunkt die Hauptkammern des Herzens das Blut ausstoßen.

 

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