Schutzvorrichtung für Tischfräse

1985 | Arbeitswelt | Saarland

Schutzvorrichtung für Tischfräse

Teilnehmer

  • Bernd Schneider (17), Dillingen
    Technisch-gewerbliches Berufsbildungszentrum Saarlouis
  • Stefan Pfunder (18), Dillingen
    Technisch-gewerbliches Berufsbildungszentrum Saarlouis

Preise

  • 5. Preis Arbeitswelt

Projekt

Fräsen hinter Plexiglas

Schutzvorrichtung für Tischfräse

Die Schüler eines Berufsbildungszentrums – Schreiner in der Ausbildung – wissen aus eigener Erfahrung, wie nützlich Tischfräsen sind, mit denen Kanten und Schmalflächen bearbeitet, mit Profilen, Nuten, Zapfen, Falzen und Schlitzen versehen werden können. Sie wissen aber auch um die Unfallträchtigkeit dieser Maschinen. Es passiert zum Beispiel immer wieder, daß beim Fräsen die Hände abrutschen und in den offenen Messerbereich geraten. Die Sicherheitsvorkehrungen waren bisher unpraktisch und hinderlich – und wurden deshalb kaum angewendet. So kommt es in der Bundesrepublik pro Jahr etwa zu 1100 Unfällen durch die Tischfräsmaschine. Nun haben Stefan und Bernd eine Schutzvorrichtung entwickelt, die vollkommenen Unfallschutz gewährleistet, die Arbeit nicht behindert und vor allem so konstruiert ist, daß sie ständig montiert bleiben kann. Beim Fräsen kann der Messerbereich genau eingesehen werden. Trotzdem bleiben die Hände geschützt: Ein Kasten aus robustem Plexiglas, das Stöße und Schläge aushält, schirmt die scharfen Werkzeuge ab. Je nach Größe des Werkstücks ist dieser Kasten verstellbar, muß also nicht zum Umrüsten abgenommen werden.

 

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