Schrott zur Geruchsbeseitigung im Abwasser

2016 | Chemie | Sachsen-Anhalt

Teilnehmer

  • Johannes Hammer (15), Halle (Saale)
    Georg-Cantor-Gymnasium, Halle (Saale)

Preise

  • Teilnahme am Stockholm Junior Water Prize (SJWP) in Stockholm – gestiftet vom Stockholm International Water Institute
  • Preis für eine Arbeit zur nachhaltigen Entwicklung in der chemischen Industrie – gestiftet vom Fonds der Chemischen Industrie

Projekt

Frische Luft im Abwasserkanal

Schrott zur Geruchsbeseitigung im Abwasser

In Abwasserkanälen bildet sich Schwefelwasserstoff. Dieses Gas, das beispielsweise für den typischen Gestank fauler Eier verantwortlich ist, riecht nicht nur unangenehm. In höheren Konzentrationen ist es für Menschen sogar gefährlich. Johannes Hammer suchte daher einen Weg, den im Abwasser stets vorhandenen Schwefel in eine ungefährliche Verbindung umzuwandeln. Dies gelang ihm durch Eisenstreifen, die er ins Abwasser hängte und unter Strom setzte. Durch diese Einflüsse zersetzte sich das Eisen langsam und bildete mit dem Schwefel das schwer lösliche und unkritische Eisensulfid. Umweltfreundliche Energie für einen solchen Prozess könnte künftig die Sonne liefern: Ein mittelgroßes Fotovoltaikmodul, rechnete der Jungforscher aus, reicht zur Entschwefelung des Abwassers von 60 Menschen.


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