Pygmy Hippopotamus – Analyse eines Fossilfundes in Sedimenten des Mittleren Miozäns in Westzypern

2015 | Geo- und Raumwissenschaften | Hamburg

Teilnehmer

  • Florentine Mostaghimi-Gomi (18), Hamburg
    Gymnasium Heidberg, Hamburg
  • Ole Keim (17), Hamburg
    Gymnasium Heidberg, Hamburg

Preise

  • Preis für die originellste Arbeit – gestiftet von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel - Bundessieg
  • Preis für eine Arbeit aus dem Bereich des geowissenschaftlichen Unterrichts – gestiftet vom Verband Deutscher Schulgeographen e. V.

Projekt

Aufschlussreiche Flusspferdknochen

Pygmy Hippopotamus – Analyse eines Fossilfundes in Sedimenten des Mittleren Miozäns in Westzypern

Die Insel Zypern entstand, weil die Afrikanische gegen die Eurasische Kontinentalplatte drückt. Das führt an dieser Stelle zu einer stetigen Hebung des Untergrunds. Die Meeressedimente aus der Zeit des Mittleren Miozäns, also vor rund 15 Millionen Jahren, wurden dadurch zum Teil mehrere hundert Meter über den heutigen Meeresspiegel verschoben: gute Bedingungen also für Fossiliensucher. Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim fanden in Kalksteinwänden im Westen der Insel Versteinerungen, die sie als Skelettreste eines Zwergflusspferdes identifizierten. Dieser erste Fund auf dem europäischen Kontinent könnte helfen, den Zeitpunkt zu bestimmen, zu dem Säugetiere Zypern besiedelten.


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