Optimierung der Beeinflussung des Stoffwechsels einer Mikroalge durch externe Faktoren

2016 | Biologie | Rheinland-Pfalz

Teilnehmer

  • Axel Schlindwein (19), Bellheim
    Heidelberger Life-Science Lab am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ)
  • Corinna Nowak (18), Neckargemünd
    Heidelberger Life-Science Lab am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Preise

  • 5. Preis Biologie – gestiftet von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
  • Preis für eine Arbeit aus dem Bereich der Biotechnologie – gestiftet vom Fonds der Chemischen Industrie

Projekt

Weniger bringt mehr

Optimierung der Beeinflussung des Stoffwechsels einer Mikroalge durch externe Faktoren

Axel Schlindwein und Corinna Nowak fanden heraus, dass Grünalgen besonders viele energiereiche Fette und Öle bilden, wenn ihnen bestimmte Nährstoffe fehlen. Sie ließen Algen unter Zugabe verschiedener Nährmedien über vier Wochen in einem selbst konstruierten Plattenreaktor wachsen. Dann analysierten sie die Proben fotometrisch und chromatografisch. Das Ergebnis: Bei einem Mangel an Stickstoffsalzen wachsen die Zellen zwar langsamer, produzieren aber doppelt so viel Fettsäure. Verantwortlich dafür ist ein bestimmtes Enzym, das die Fettsynthese bei Mangelernährung beschleunigt. Durch genetische Veränderungen, so glauben die beiden Jungforscher, könnte man die Algen dazu bringen, die gebildeten Fettsäuren kontinuierlich auszuscheiden. Daraus ließe sich beispielsweise Biokraftstoff herstellen.

 

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