Kunststoffe aus der Natur – Untersuchung zur Bildung von Polyhydroxyalkanoaten in Bakterien

2017 | Biologie | Sachsen-Anhalt

Teilnehmer

  • Christoph Griehl (19, links), Halle (Saale)
    Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg
  • Lorenz Pfordte (19, rechts), Halle (Saale)
    Hochschule Anhalt, Köthen

Preise

  • 2. Preis Biologie – gestiftet von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
  • Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Biotechnologie – gestiftet vom Fonds der Chemischen Industrie

Projekt

Bio statt Plastik

Kunststoffe aus der Natur – Untersuchung zur Bildung von Polyhydroxyalkanoaten in Bakterien

Da Biokunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe erzeugt und abgebaut werden, sind sie biologisch umweltfreundlicher als herkömmliches aus Erdöl hergestelltes Plastik. Davon sind auch Christoph Griehl und Lorenz Pfordte überzeugt und nahmen das Bioplastik Polyhydroxybuttersäure – kurz PHB – unter die Lupe. Mit einem eigenen Durchflusszellen-Messgerät verfolgten sie die Entstehung der Substanz in Bodenbakterien und analysierten sie mithilfe eines neuen Fluoreszenzfarbstoffs. Um die biologische Abbaubarkeit des Stoffes zu untersuchen, isolierten sie die Polyhydroxybuttersäure aus den Zellen und beobachteten seine Zersetzung sowohl an der Luft als auch unter Sauerstoffausschluss. Es zeigte sich, dass reines PHB am besten an der Luft zersetzt wird – und zwar deutlich schneller als Stroh.

 

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