Habitatuntersuchungen am Beispiel des Ziegenmelkers (Caprimulgus europaeus)

1998 | Biologie | Niedersachsen

Habitatuntersuchungen am Beispiel des Ziegenmelkers (Caprimulgus europaeus)

Teilnehmer

  • Julia Meder, geb. Sohnemann (19), Oldendorf
    Vincent-Lübeck-Gymnasium, Stade
  • Miryam Fischer (19), Düdenbüttel
    Vincent-Lübeck-Gymnasium, Stade

Projekt

Ziegenmelker im Verhör

Habitatuntersuchungen am Beispiel des Ziegenmelkers (Caprimulgus europaeus)

Jetzt ist er wieder da: der Ziegenmelker. Seit über 20 Jahren aus dem Landkreis Stade verschwunden, wurde er 1995 wieder entdeckt. Bisher gibt es nur wenige Veröffentlichungen über die Ökologie dieses Vogels. Julia Sohnemann und Miryam Fischer beschlossen, Abhilfe zu schaffen. Bei ihren nächtlichen Studien lockten sie die Ziegenmelker mit einer selbstgebauten akustischen Attrappe an und "verhörten" sie. Zusätzlich wurde die Pflanzensoziologie im Untersuchungsgebiet sowie das Nahrungsspektrum des Vogels erkundet. Dieses Gebiet, in dem 4 Revierpaare in durchschnittlich 20 ha großen Habitaten leben, erwies sich als "Optimalhabitat". Dabei sind wesentliche Faktoren erfüllt: Die Störungsfreiheit und ein großes Insektenangebot. Seit drei Jahren ist dort die Ziegenmelkerpopulation stabil geblieben und die beiden Ornithologinnen meinen: Das Naturschutzgebiet "Hohes Moor" bietet sowohl Regenerations- als auch Entwicklungspotential für den Ziegenmelker.

 

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