Grüne Olefine aus nachwachsenden Rohstoffen: Perspektiven für das Nacherdölzeitalter

2015 | Chemie | Bayern

Teilnehmer

  • Levin Winzinger (16), Rothenbuch
    Hanns-Seidel-Gymnasium, Hösbach
  • Larissa Roth (17, rechts), Rothenbuch
    Hanns-Seidel-Gymnasium, Hösbach
  • Felicitas Kaplar (18, links), Laufach
    Hanns-Seidel-Gymnasium, Hösbach

Preise

  • 4. Preis Chemie – gestiftet vom Fonds der Chemischen Industrie
  • Einladung zum 27th European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) – gestiftet von der Europäischen Kommission
  • Europa-Preis für Teilnehmer am European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) – gestiftet von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • Preis für eine Arbeit zum Thema "Nachwachsende Rohstoffe" – gestiftet vom Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt

Projekt

Pflanzenöl statt „Schwarzes Gold“

Grüne Olefine aus nachwachsenden Rohstoffen: Perspektiven für das Nacherdölzeitalter

Es muss nicht immer Erdöl sein – wichtige industrielle Grundchemikalien wie Ethen lassen sich auch aus pflanzlichen Rohstoffen herstellen. Das haben Levin Winzinger, Larissa Roth und Felicitas Kaplar mit ihren Versuchen gezeigt. Sie untersuchten zunächst ein katalytisches Crack-Verfahren, mit dem schon heute Ethen aus Glyzerin gewonnen wird. Durch Verbesserungen des Katalysators gelang es ihnen, diesen Ansatz zu verbessern und die Gasausbeute deutlich zu steigern. Dann ersetzten sie Glyzerin durch Pflanzenöle und testeten sogar gebrauchtes Frittierfett. Ihre Analysen der erzeugten Gase belegen: Mit Ölen wird das Verfahren einfacher und effizienter. Die Ausbeute an industriell wichtigen Olefinen wie Ethen und Propen ist höher. Zudem hält der Katalysator länger und lässt sich einfacher regenerieren.

 

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