Evanesco! Abbaubarkeit von Kunststoffabfällen in Meeresumgebung

2018 | Geo- und Raumwissenschaften | Rheinland-Pfalz

Teilnehmer

  • Tobias Hauf (16), Ingelheim
    Sebastian-Münster-Gymnasium, Ingelheim

Preise

  • 3. Preis Geo- und Raumwissenschaften gestiftet vom stern
  • Preis für eine Arbeit zum Thema "Zukunftsorientierte Technologien" gestiftet von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek

Projekt

Milchsäure-Plastik für saubere Ozeane

Evanesco! Abbaubarkeit von Kunststoffabfällen in Meeresumgebung

Immer mehr Plastikmüll verschmutzt unsere Ozeane. Selbst Kunststoffe, die grundsätzlich biologisch abbaubar sind, erweisen sich im Meer als sehr beständig, da dort zum einen die für den Zersetzungsprozess nötigen Bakterien fehlen und zum anderen die ebenfalls erforderliche UV-Strahlung vom Wasser abgeschirmt wird. Tobias Hauf machte sich daher auf die Suche nach einem Kunststoff, der auch im Meer abgebaut werden kann. Nach theoretischen Vorüberlegungen kam er auf Polylactide (PLA), das sind Milchsäureverbindungen. Der Jungforscher wählte zehn verschiedene Kunststoffe aus, darunter zwei PLA-Sorten, die er Meerwasser aussetzte. Über ein halbes Jahr protokollierte er den Zerfall, der bei PLA tatsächlich schnell voranschritt. Wenn die Industrie künftig verstärkt auf diesen Kunststoff setzt, könnten die Ozeane wieder sauberer werden.

 

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