Computer-Mikroskop für hochauflösende Stereomikroskopie – ein neues Gerätekonzept

1996 | Physik | Thüringen

Computer-Mikroskop für hochauflösende Stereomikroskopie – ein neues Gerätekonzept

Teilnehmer

  • Michael Schwertner (19), Jena
    Institut für Molekulare Biotechnologie, Jena
  • Maik Stohn (19), Jena
    Technische Universität Ilmenau

Preise

  • 2. Preis Physik

Projekt

Scharfblick dank Stereobrille

Computer-Mikroskop für hochauflösende Stereomikroskopie – ein neues Gerätekonzept

Die Stereomikroskopie hat ein grundlegendes Problem: Je höher die Auflösung, desto kleiner wird der Bereich, der scharf abgebildet werden kann. Dieser physikalischen Beschränkung haben Michael Schwertner und Maik Stohn mittels Computers ein Schnippchen geschlagen. Das Beobachtungsobjekt liegt auf einem beweglichen Objektträger, der leicht nach links oder rechts gekippt werden kann. Dadurch wird die unterschiedliche Blickrichtung der Augen simuliert. Nacheinander werden jetzt mehrere Aufnahmen gemacht, wobei der Fokus auf verschiedene Entfernungen eingestellt wird. Im Bild sind dann jeweils einzelne Bereiche scharf eingestellt. Der Computer sucht sich im Anschluß aus allen Bildern nur die scharfen Stellen heraus, kombiniert diese zu einem Einzelbild und legt einen Grün- bzw. Rotfilter darüber. Mit einer Stereobrille gewinnt der Beobachter nun einen rundum scharfen dreidimensionalen Blick auf den Untersuchungsgegenstand.

 

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