Bodenuntersuchungen im Wilhelmsfelder Centwald

1985 | Chemie | Baden-Württemberg

Bodenuntersuchungen im Wilhelmsfelder Centwald

Teilnehmer

  • Marion Bischoff (20), Weinheim
    Carl Freudenberg, Weinheim
  • Yvonne Kriegisch (17), Fürth
    Carl Freudenberg, Weinheim

Preise

  • 5. Preis Chemie

Projekt

Übeltäter Nebel

Bodenuntersuchungen im Wilhelmsfelder Centwald

Nicht nur über das Waldsterben klagen wollten Marion und Yvonne, sondern beim Aufspüren der Ursachen selbst helfen. Sie ließen sich vom heimischen Forstamt ein mit verschiedenen Baumarten aller Altersklassen bewachsenes Waldgebiet zuweisen, das sich über einen Hügel erstreckt und einseitig besonders stark vom Waldsterben befallen ist. Hier haben sie sich mit Kompaß und Karte, ihrer Planskizze entsprechend und bis zu 70 Zentimeter tief bohrend, durch den Wald gearbeitet, haben auch im Winter, bei Schnee, nochmals Proben entnommen und die Werte dann ermittelt. Am Südwesthang – der Wetterseite ihres Berges – fanden sie eine Versauerung des Bodens, die sie auf die Drift zurückführen, denn gleich hinter der Bergkuppe, im Windschatten, geht dieses Phänomen etwas zurück. Das gilt aber nur für den Bereich, der über der Nebelzone auf dieser anderen Seite liegt. Der Hang begrenzt dort ein häufig vom Nebel heimgesuchtes Tal – und da sind dann die Werle noch erschreckender, der pH-Wert noch mehr abgefallen. Die Mädchen führen das auf den Nebel zurück, der immer lange über dem Gebiet liegt und eine höhere Schadstoffkonzentration hat als Regen. Dadurch ist die Umweltbelastung hier noch höher als an der anderen Hangseite – der saure Nebel führt zu verstärktem Waldsterben.

 

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