Bestimmung der Funktionen der Galileischen Monde zur Ermittlung astronomischer Kenngrößen

2017 | Geo- und Raumwissenschaften | Brandenburg

Teilnehmer

  • Mathis Harder (17), Birkenstein
    Einstein-Gymnasium, Neuenhagen bei Berlin

Preise

  • 4. Preis Geo- und Raumwissenschaften – gestiftet vom stern

Projekt

Fernanalyse der Jupitermonde

Bestimmung der Funktionen der Galileischen Monde zur Ermittlung astronomischer Kenngrößen

Während 32 Nächten hat Mathis Harder über 100 Stunden lang die vier größten Jupitermonde mit einem Spiegelteleskop beobachtet und deren Positionen auf Digitalbildern dokumentiert. Mit selbst entwickelten und selbst programmierten Rechenmodellen konnte er aus den Aufnahmen nicht nur die Umlaufzeiten der Monde und deren Bahnradien ermitteln, sondern auch die Masse des Jupiters und sogar die Lichtgeschwindigkeit. Zudem konnte er auf Basis seiner insgesamt mehr als 3 000 Bilder auch das 3. Keplersche Gesetz experimentell belegen, das die Relation von Umlaufzeiten und Länge der Bahnradien von Himmelskörpern in einer mathematischen Formel beschreibt. So konnte der Jungforscher zeigen, welche vielfältigen Erkenntnisse über das Sonnensystem man durch Beobachtungen von der Erde aus gewinnen kann.


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