Jugend forscht: Zum zehnten Mal präsentieren Preisträger des Bundesfinales ihre Forschungsprojekte in Brüssel

Hamburg/Brüssel, 7. Juni 2017

Ausstellung in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union

Julian Egbert, Arne Geipel und Matthias Grützner (v.l.n.r.)

Elf Preisträgerinnen und Preisträger des 52. Bundesfinales von Jugend forscht präsentieren am Donnerstag, dem 8. Juni 2017 ihre prämierten Forschungsarbeiten in Brüssel. Auf Einladung der Hessischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich sind die jungen MINT-Talente zu Gast in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union (EU). Dort werden sie morgen Abend im Rahmen einer exklusiven Ausstellung ihre Projekte Mitarbeitern der EU-Kommission und Abgeordneten des Europaparlaments wie auch Vertretern aus der Wirtschaft vorstellen.

"Jugend forscht ist einzigartig in Europa und eine sehr erfolgreiche Talentschmiede. Jedes Jahr fasziniert mich die Neugier der jungen Forscher und die Art und Weise, wie aus ihren kreativen Ideen konkrete alltagstaugliche Projekte entstehen", sagt Ministerin Lucia Puttrich. "Der Grundstein für diese Leistungen wird in unseren Schulen gelegt. Mit unserer alljährlichen Präsentation der Jugend forscht Gewinner in Brüssel wollen wir auf die Bedeutung dieser frühen Nachwuchsförderung auf europäischer Ebene aufmerksam machen."

Ihre Forschungsarbeit vorstellen werden unter anderem die diesjährigen Bundessieger im Fachgebiet Physik. Matthias Grützner (16), Julian Egbert (16) und Arne Geipel (16) beobachteten, dass bei Auftreffen eines Wasserstrahls auf eine raue Oberfläche überraschend regelmäßige Muster entstehen, die an das Innere einer Sonnenblume erinnern. In ihrem Projekt "Die Blume aus dem Wasserstrahl" gingen die Jungforscher der Frage nach, wie diese spiralähnlichen Strukturen entstehen. Sie fanden heraus, dass winzige Erhebungen auf den Oberflächen bewirken, dass sich das fließende Wasser bricht und die besagten spiralartige Muster ausbildet. Den drei Schülern aus Berlin gelang es, dieses Phänomen theoretisch zu beschreiben und durch Experimente zu bestätigen.

Bereits heute besuchen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission in Geel. Am morgigen Donnerstag stehen Gespräche mit Vertretern des Europäischen Parlaments, der Gemeinsamen Forschungsstelle und der Hessischen Landesvertretung auf dem Programm. Dabei erhalten die Teilnehmenden Einblicke in Aufgaben und Arbeitsweise der europäischen Institutionen sowie in die europäische Forschungspolitik.

"Wir freuen uns, dass seit nunmehr zehn Jahren talentierte Jungforscherinnen und Jungforscher die Gelegenheit erhalten, ihre innovativen Projekte in Brüssel zu präsentieren", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. "Die Reise in die europäische Hauptstadt und der Austausch mit Vertretern europäischer Institutionen ist für die jungen MINT-Talente immer wieder eine besondere Erfahrung. Bei dem Besuch in der hessischen Landesvertretung erfahren sie auch auf internationaler Ebene Anerkennung für ihre hervorragenden Leistungen und gewinnen neue Impulse für ihre Forschungsarbeit."

Eine Liste aller Preisträger, die in Brüssel zu Gast sind, finden Sie am Ende der Seite. Fotos der Jungforscher in druckfähiger Auflösung und Kurzbeschreibungen ihrer Arbeiten gibt es in der Projektdatenbank unter www.jugend-forscht.de.

Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse@jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de   
www.facebook.com/Jugend.Forscht 


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