Jugend forscht – erfolgreich mit sicherer Tischkreissäge und diophantischen Gleichungen

Hamburg/Bremen, 9. März 2018

13 Jungforscher aus Bremen qualifizieren sich für das 53. Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Zoë Helene Kindermann, Landessiegerin Biologie 2017

Für den 53. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich 13 talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bremen qualifiziert. Die Landessieger wurden heute in der Hansestadt ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von Airbus, präsentierten 43 Jungforscherinnen und Jungforscher insgesamt 20 Forschungsprojekte.

Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurden Maximilian Zühlke (18), Timo Kuipers (18) und Timon Lüftner (17) vom Technischen Bildungszentrum Mitte in Bremen. Die Nachwuchsforscher entwickelten eine Tischkreissäge mit eingebauter Sicherheitstechnik zur Vermeidung von Arbeitsunfällen. Eine sensorbasierte Notfallabschaltung und eine optische Warnanzeige sorgen für ein vermindertes Sicherheitsrisiko bei einem gleichzeitig uneingeschränkten Bedienungskomfort.

Alina Stelljes (17), Lina Schultze (16) und Paula Magdalena Kaal (16) vom Gymnasium Horn in Bremen siegten im Fachgebiet Chemie mit einem Forschungsprojekt zu oszillierende Reaktionen. Diese komplexen chemischen Reaktionen verlaufen nicht monoton, sondern weisen periodische Schwankungen auf. Die Jungforscherinnen befassten sich mit spezifischen mathematischen Modellen, um die Reaktionen erklären und im Anschluss simulieren zu können.

Im Fachgebiet Mathematik/Informatik siegten Marco David (17), Benedikt Stock (19) und Abhik Pal (19) von der Jacobs University Bremen. Die drei nutzten ein halbautomatisiertes Computer-Beweissystem mit dem Ziel, den bekannten mathematischen Beweis des sogenannten DPRM-Theorems formal zu verifizieren.

Ebenfalls in Mathematik/Informatik erfolgreich waren Malte Haßler (18) und Jonas Bayer (18) von der Jacobs University Bremen sowie Simon Dubischar (17) vom Kippenberg-Gymnasium in Bremen. In ihrem Projekt untersuchten die Jungforscher zwei Ansätze, um sogenannte universelle diophantische Gleichungen zu optimieren.

Welche Isolierungen bei Campingzelten am besten vor Kälte schützen, fragte sich Philipp Graell Pflug (14) von der Freien Evangelischen Bekenntnisschule Bremen. Dazu analysierte der Jungforscher verschiedene Materialkombinationen und stellte mithilfe einer selbstprogrammierten Software umfangreiche Temperaturmessungen an. Er siegte im Fachgebiet Physik.

Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 53. Bundesfinale vom 24. bis 27. Mai 2018 in Darmstadt statt – gemeinsam ausgerichtet von Merck als Bundespatenunternehmen und der Stiftung Jugend forscht e. V. Merck mit Sitz in Darmstadt ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt.

Pressekontakt: 
Stiftung Jugend forscht e. V. 
Dr. Daniel Giese 
Tel.: 040 374709-40 
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse(at)jugend-forscht.de 
www.jugend-forscht.de 
www.facebook.com/Jugend.Forscht 


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