Jugend forscht – erfolgreich mit Blütenpflanzenflora, Glycerinsäure und Wetterballons

Hamburg/Darmstadt, 1. April 2021

Elf Jungforscher aus Hessen qualifizieren sich für das 56. Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Aaron Schlitt, Landessieg für das beste interdisziplinäre Projekt 2019

Für den 56. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich elf talentierte junge Wissenschaftler aus Hessen qualifiziert. Die Landessieger wurden heute in Darmstadt ausgezeichnet. Beim diesjährigen Online-Landeswettbewerb, ausgerichtet von Merck, präsentierten 61 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 34 Forschungsprojekte.

Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurde David Christopher Weiß vom Lessing-Gymnasium Lampertheim. Der 17-Jährige konstruierte eine spezielle Kamera für Rettungsfahrzeuge. Diese wird an der Windschutzscheibe befestigt und erkennt, wenn Autos bei Einsätzen die Rettungsgasse blockieren. Deren Daten werden dann per Internet an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Jakob Nolte (20) von der Justus-Liebig-Universität Gießen errang den Landessieg im Fachgebiet Biologie. Er konnte mittels einer Vergleichsanalyse nachweisen, dass in der Region um Lauterbach in den vergangenen rund 130 Jahren bis zu 80 Prozent der Blütenpflanzenflora verschwunden sind.

Florian Fox (19) und Manuel Khazarian (18) vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel untersuchten, ob sich das in der Natur vorkommende Stoffwechselderivat Glycerinsäure als Grundlage für die Herstellung eines neuen Biokunststoffs eignet. Die beiden siegten im Fachgebiet Chemie. In Mathematik/Informatik überzeugte Luca Iffland (19) von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt die Jury. In seinem Forschungsprojekt befasste sich der Jungforscher mit der Bewegungsgleichung eines geladenen Masseteilchens im Magnetfeld. Im Fachgebiet Physik konnten sich Ferdinand Schäffter (18) und Lukas Schnellbacher (17) vom Gymnasium Michelstadt durchsetzen. Sie entwickelten ein System zur Echoortung, mit dem sich in ersten Ansätzen Räume vermessen lassen. Künftig könnte ihr Konzept dazu dienen, die Selbstlokalisierung von Robotern zu unterstützen.

In Technik erhielten gleich zwei Projekte den Landessieg. Kalle Bracht (15) und Leo Bechstein (15) vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel präsentierten ein innovatives Stabilisierungssystem für Wetterballons. Während des Fluges minimiert es Drehungen und Schwankungen und soll so kontinuierliche Messungen aus einer Richtung ermöglichen. Ebenfalls in diesem Fachgebiet erfolgreich waren Sören Bender (18) und Konstantin Bachem (18) vom MINT-Zentrum am Schuldorf Bergstraße in Seeheim-Jugenheim. Die Jungforscher entwickelten ein System zur Erkennung von Schwelbränden in Zügen oder Flugzeugen. Dieses überwacht mithilfe von Sensoren flächendeckend kritische Bereiche.

Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 56. Bundesfinale vom 26. bis 30. Mai 2021 als Online-Veranstaltung statt. Gemeinsame Ausrichter sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und das Science Center experimenta in Heilbronn als Bundespate.

Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Baumwall 3
20459 Hamburg
040 374709-40
presse(at)jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de


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