Jugend forscht: Deutschlands beste Nachwuchsforscher zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel

Hamburg/Berlin, 18. September 2019

Gewinner des Preises der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit beim 54. Bundeswettbewerb präsentiert sein innovatives Forschungsprojekt

Anton Fehnker (links) und Simon Raschke

Die Sieger und Platzierten des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht treffen morgen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. An dem traditionellen Empfang um 11 Uhr im Berliner Bundeskanzleramt nehmen 55 junge naturwissenschaftliche Talente teil. Sie alle waren Ende Mai 2019 erfolgreich beim Bundesfinale von Deutschlands bekanntes­tem Nach­wuchswettbewerb, das gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz ausgerichtet wurde. Premiumpartner des Bundeswettbewerbs 2019 war die Siemens AG. Als Unterstützer engagierten sich insbesondere der Freistaat Sachsen, die Stadt Chemnitz und die Volkswagen AG.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Bundessieger Anton Fehnker (17) aus Münster, der beim diesjährigen Bundeswettbewerb von Jugend forscht gemeinsam mit Simon Raschke (18) mit dem "Preis der Bundes­kanz­lerin für die ori­ginellste Arbeit" ausgezeichnet wur­de. Anton Fehnker wird Dr. Angela Merkel sein innovatives For­schungs­projekt stellvertretend auch für seinen Projektpartner präsentieren, der wegen eines Auslandsaufenthaltes nicht in Berlin dabei sein kann. Die beiden Bundes­sieger unter­suchten im Fachgebiet Physik, wie die Rippelmuster zustande kommen, die sich zum Leidwesen von Auto- und Radfahrern im Laufe der Zeit auf manchen Straßen bilden und insbesondere beim Bremsen ein unangenehmes Rütteln verur­sachen können. Um dies herauszufinden, konzipierten die Jungforscher ein unge­wöhnliches Ex­periment: Sie ließen ein Rad, angetrieben von einem Scheiben­wischermotor, auf einer mit Sand gefüllten Wanne für längere Zeit im Kreis herum­fahren. Dabei stellten sie fest: Bereits nach kurzer Zeit begann das Rad zu hoppeln – denn auf der anfangs ebenen Sandoberfläche hatten sich die ersten Rippel gebildet. Die detaillierte Analyse ihrer Messungen zeigte, dass die Rippelbildung nicht linear verläuft, sondern überaus komplexen, chaotischen Gesetzmäßigkeiten folgt. Anton Fehnker und Simon Raschke haben dieses Jahr am Gymnasium St. Mauritz in Münster ihr Abitur bestanden.

Bereits heute besichtigen die Preisträgerinnen und Preisträger aus ganz Deutschland die Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow. Darüber hinaus lernen sie Zentrum und Regierungsviertel der Haupt­stadt kennen. Dieser Programmpunkt umfasst auch eine Stadtrundfahrt zum Thema "Berlin-Mitte zur Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945", die morgen vor dem offiziellen Empfang stattfindet.

"Für die erfolgreichen Jungforscherinnen und Jungforscher des diesjährigen Bun­desfinales ist das Treffen mit der Bundeskanzlerin der Höhepunkt zum Ab­schluss der 54. Wettbewerbsrunde", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. "Die Veranstaltung im Kanzleramt bedeutet jedes Jahr eine besondere Anerkennung der herausragenden Leistungen von Deutschlands besten Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern."

Bundeskanzler Willy Brandt stiftete 1971 zum ersten Mal einen Sonderpreis bei Ju­gend forscht. Seit 1981 werden alle Sieger und Platzierten des Bundeswettbewerbs zu einem persönlichen Empfang in das Kanzleramt eingeladen. Achtung: Sie können den Empfang der Jugend forscht Sieger im Kanzleramt unter www.bundesregierung.de live im Internet verfolgen. Alle Teilnehmer der Veranstaltung finden Sie in der beigefügten Liste. Druckfähige Fotos der Jungforscher und Kurzbeschreibungen ihrer Projekte gibt es in der Projektdatenbank.

Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese 
Baumwall 5 
20459 Hamburg 
Tel.: 040 374709-40 
Fax: 040 374709-99 
E-Mail: presse(at)jugend-forscht.de 
www.jugend-forscht.de 
www.facebook.com/Jugend.Forscht


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