HaloGenesis – Über die Rolle von Axionen im frühen Universum

2026 | Physik | Thüringen

Teilnehmende

  • Ben Waldmann (17), Elsterberg
    Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz
  • Schülerforschungszentrum Greiz

Preise

  • Bundessieg 1. Preis Physik Preisstifter: Max-Planck-Gesellschaft
  • Sonderpreis Forschungsaufenthalt am CERN in der Schweiz Preisstifter: Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung
  • Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Physik zur Quantenverschränkung Preisstifter: QuantumLeaks-Stiftung

Projekt

Stabile Zentren

HaloGenesis – Über die Rolle von Axionen im frühen Universum

Die Dunkle Materie gehört zu den großen Rätseln der Kosmologie. Vor diesem Hintergrund untersuchte Ben Waldmann, welche Rolle sogenannte Axion-Sterne im frühen Universum spielten. Axion-Sterne sind dichte Ansammlungen extrem leichter Teilchen, die durch ihre Schwerkraft Gas anziehen können. Der Jungforscher wollte herausfinden, ob solche Strukturen die Bildung der ersten Sterne früher auslösten als in den üblichen Modellen angenommen. Dafür entwickelte er ein eigenes Rechenmodell und simulierte, wie Gas auf das gemittelte Gravitationsfeld dieser Objekte reagiert. Das Ergebnis deutet darauf hin, dass Axion-Sterne stabile Zentren bilden, Gas lokal stark verdichten und so den Kollaps von Gaswolken begünstigen. Damit wurde gezeigt, dass Axion-Sterne womöglich eine Rolle gespielt haben könnten.

 

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