Nachweis heißer Jupiter und eines erdgroßen Exoplaneten in der habitablen Zone

2025 | Geo- und Raumwissenschaften | Nordrhein-Westfalen

Teilnehmende

  • Emily Hein (17), Vettweiß
    Franken-Gymnasium Zülpich

Projekt

Kombinierter Blick ins All

Nachweis heißer Jupiter und eines erdgroßen Exoplaneten in der habitablen Zone

Emily Hein gelang es, anhand der sogenannten Transitmethode und eigener Beobachtungen die Existenz von drei Exoplaneten nachzuweisen – das sind Planeten, die außerhalb unseres Sonnensystems um einen Stern kreisen. Sie nutzte dazu Messungen eines NASA-Weltraumteleskops und eines erdgebundenen Teleskops in Namibia. Bei der Transitmethode werden Exoplaneten nur indirekt durch Beobachtung des Helligkeitsverlaufs des jeweiligen Muttersterns nachgewiesen. Schwierig ist dabei, Exoplaneten von einem Doppelsternsystem zu unterscheiden. Durch die kombinierte Nutzung der beiden Teleskope konnte die Jungforscherin eindeutig die Exoplaneten TOI 2645.01, TOI 2622.01 und TIC 46432937b nachweisen. Ein vierter, erdgroßer Exoplanetenkandidat, der um einen roten Zwerg kreist, wartet noch auf Bestätigung.

 

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