Klimawandel im alpinen Raum

PerspektivForum "Klimawandel im alpinen Raum", 10. bis 12. Oktober 2019 auf der Zugspitze

Auf Deutschlands höchstem Berg trafen sich Mitte Oktober 35 Jugend forscht Alumni zwischen 21 und 28 Jahren, die derzeit studieren oder promovieren, um sich beim PerspektivForum Zukunftsfragen mit Fragen zum "Klimawandel im alpinen Raum" auseinanderzusetzen. 

Einstieg in das Thema der Veranstaltung in der Umweltforschungsstation (UFS) Schneefernerhaus boten zwei Vorträge: Dr. Anne Schucknecht vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus Alpin referiert über die "Nachhaltige Nutzung von alpinen und voralpinen Grünlandböden im Klimawandel". Riccardo Scandroglio von der Technischen Universität München (TUM) berichtet über "Die Suche nach Wasser: Detektion von hydrostatischen Drücken in alpinen Permafrostgebieten - erste Versuche". Anschließend besichtigten die Teilnehmenden den sogenannten alten Kamm­stollen, der im Fels der Zugspitze bis unter den Gipfelbereich führt, sowie die UFS.

Am zweiten Veranstaltungstag hatten die Alumni Gelegenheit, sich in Workshops, die von Fachleuten moderiert wurden, mit spezifischen Aspekten des Klimawandels im alpinen Raum zu befassen und sich selbst Expertise anzueignen. Behandelt wurden dabei der Einfluss der Aeroallergene auf die Gesundheit im Zuge des Klimawandels, die Messung der Solarstrahlung im alpinen Raum sowie Untersuchungen zur Anreicherung von Quecksilber in alpinen Ökosystemen im Zugspitzgebiet bzw. Wettersteingebirge. 

Gastgeber des PerspektivForums war die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit förderte die Veranstaltung.

Weiterführende Informationen

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